Volleyball: Chancen auf Klassenerhalt schwinden

1:3 – SSC Vellmar wieder Schlusslicht

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Wieder verloren: SSC-Zuspieler Henri Oetken.

Rodheim. Gern hätte der SSC Vellmar einen weiteren Satz vom Tabellenersten Rodheim mit nach Hause genommen, doch die 1:3-Niederlage (17:25, 25:22, 17:25, 15:25) ist trotzdem kein Grund zum Trübsalblasen.

Denn insgesamt hätten sie ihr Bestes gegeben, sagte SSC-Zuspieler Henri Oetken. Dem Spitzenreiter einen Satz abzutrotzen, war eine gute Leistung, aber die Kontrahenten waren im Angriff einfach überlegen und fanden am Ende immer wieder bessere Lösungen als die Nordhessen.

Obwohl Oetkens Kollege Marc Löber auf die Genesung und das Formhoch seiner Mitspieler gehofft und gebaut hatte, musste sein Team auf gleich drei Spieler verzichten. Alexander Trick, Mika Wiemers und Lukas Manß mussten zu Hause bleiben. Unterstützung fand die dünn besetzte Vellmarer Auswahl in Vitali Götz, der zwar nicht alle drei ersetzen konnte, aber dennoch erfolgreich zum Einsatz kam.

Insgesamt bleiben die Aussichten der Vellmarer aber sehr getrübt. Hanau, deren Mannschaft zuvor noch hinter Vellmar lag, feierte drei Punkte und legte die rote Laterne wieder in die Hände der Nordhessen, die nun mit zwei Punkten Rückstand auf den Vorgänger Guldental das Schlusslicht der Regionalliga bilden.

Abstieg rückt näher

Zwei Spiele sind zwar noch zu absolvieren, doch Vellmar muss sich wohl oder übel mit dem Gedanken anfreunden, dass es nicht mehr für den Klassenerhalt reicht. Unabhängig von der Tabellensituation motiviert sich das Team aber unermüdlich: „Wir werden den Rest der Saison weiterhin Vollgas geben“, heißt es von SSC-Coach Roland Löber. (pal)

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