Was war denn da los?

Stau, keine Trikots und kalte Duschen bei TG Wehlheiden

+
Zumindest das passte: Die Wehlheiderinnen (von links) Muriel Schrade, Sina Zech, Nadine Reinke, Helena Ahm, Kirsten Zech, Vanessa Schwarzer und Lina Salwichek (vorn) in den vom Gegner Bad Soden geliehenen Trikots.

Kassel. Sie würden, sagt Sina Zech, „den Tag am liebsten aus dem Kalender streichen“. Hört man die zugehörige Geschichte, klingt die Aussage nachvollziehbar.

Denn was den Oberliga-Volleyballerinnen der TG Wehlheiden im Rahmen ihres 0:3 verlorenen Spiels bei der TG Bad Soden III widerfuhr, ist außergewöhnlich. Aber was war da los?

Um 16 Uhr sollte die Partie beginnen. Die TGW reiste mit zwei Autos an. Eines startete etwas später, weil Lea und Marie Hoss sowie Gyulten Mangova zuvor arbeiten mussten. Die erste Fahrzeug mit sieben Spielerinnen traf rechtzeitig in Bad Soden ein, das zweite, mit den Trikots an Bord, nicht.

Weil auf der Autobahn ein Stau gemeldet war, fuhren die Spielerinnen ab und über die Bundesstraße um das Hindernis herum. Später auf der A 66 erwischte es sie doch. Weil ein Falschfahrer einen Unfall verursacht hatte, konnten die Wehlheiderinnen die Fahrt zunächst nicht fortsetzen.

Als sie schließlich in Bad Soden eintrafen, war der erste Satz vorbei. Die dezimierte TGW verlor diesen 18:25. Zuvor hatte es auch für diese sieben Spielerinnen Aufregung gegeben. Denn sie vermissten nicht nur ihre Kameradinnen, sondern auch die Trikots. „Zum Glück war Bad Soden sehr hilfsbereit. Sie haben uns einen nagelneuen Trikotsatz geliehen“, berichtet Zech, „sogar die Preisschilder waren noch dran“.

Schiedsrichter und Gegner ließen sich zudem auf eine Verschiebung der Anfangszeit von 16 Uhr auf 16.30 Uhr ein. Zum zweiten Satz war die TGW komplett, aber das Pech blieb ihr treu. Wegen eines falschen Eintrags auf dem Aufstellungsbogen mussten Spielerinnen an ungewohnter Position wirken. So gingen auch der zweite und dritte Satz und somit das Match verloren.

„Dass dann auch noch die Duschen kalt waren, passte zu diesem Tag“, sagte Sina Zech. „Immerhin“, so die Zuspielerin weiter, „kamen wir alle gut nach Hause“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.