Volleyball-Oberliga: Northeim verliert die beiden Heimspiele jeweils mit 0:3

DJK vermasselt den Auftakt

Volle Kraft voraus: Sascha Dahms (rechts) spielte erstmals über die Diagonalposition und war eifrigster Punktesammler gegen Baden. Foto: fa

Northeim. Gründlich in die Hose ist der Heimspieltag der Oberliga-Volleyballer der DJK Northeim gegangen. Es setzte zwei 0:3-Niederlagen. Damit findet sich das Team nun auf einem Abstiegsplatz wieder.

DJK Northeim - TV Baden II 0:3 (21:25, 17:25, 23:25). Beide Teams schenkten sich bis zum 17:17 nichts, doch in der Endphase des ersten Satzes häuften sich einfache Fehler in der Defensive der Northeimer, so dass man den Kürzeren zog. Dieser unnötige Rückschlag zehrte am Nervenkostüm, während die Badener immer sicherer aufspielten. Deutlich gewannen die Gäste auch den zweiten Durchgang.

Doch die DJK kam zurück und punktete nun immer wieder über Neu-Diagonallangreifer Sascha Dahms. Bis zum 18:19 war man auf Augenhöhe, ehe Baden auf 21:18 erhöhte. Das entschied den Durchgang und damit das Spiel.

DJK Northeim - SG STV/MTV Salzgitter 0:3 (15:25, 19:25, 17:25). Gegen den Tabellenzweiten wollten die Gastgeber es besser machen und mutig auftreten. Die ersten Minuten klappte das (12:10). Doch danach lief nichts mehr. Mit einer hohen Anzahl von Eigenfehlern in allen Spielelementen baute man den Favoriten auf, der nun sicher punktete und das Spiel im Griff hatte.

Ähnlich lief es im zweiten Durchgang, als bis zum 12:11 die Führung hielt. Erneut folgten jedoch unsichere Aktionen. Mit 12:17 geriet man in Rückstand, von dem man sich nicht mehr erholte. Die Ballannahme und das Blockverhalten waren zu fehlerhaft, so dass auch der dritte Satz ungefährdet an den Gast ging.

DJK-Spielertrainer Matthias Polkähn war unzufrieden. „Wir hatten am Donnerstag eine superstarke Abschlusseinheit. Diese Leistung konnten wir nicht annähernd abrufen. Es ist schade, dass gerade bei den Heimspielen ein paar Prozent fehlen.“ Die eklatante Heimschwäche (sechs Pleiten in sechs Partien) ist unter anderem Grund dafür, dass die DJK auf Platz acht zurück fiel.

DJK: Anderlohr, Dahms, Esch, Friedrichs, Hädicke, Kühne, Nitze, Polkähn, Sprenger, Tumanov, von Grote. (fa)

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