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Drittes Spiel, dritter Sieg – Tabellenführer

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Bei der Annahme: Florian Cheung hat mit dem SSC Vellmar mit 3:1 gegen Frankfurt gewonnen.
Bei der Annahme: Florian Cheung hat mit dem SSC Vellmar mit 3:1 gegen Frankfurt gewonnen. © dieter schachtschneider

Einen regelrechten Debütantenball führte der SSC bei seinem 3:1-Sieg (23:25; 25:19; 25:22; 25:17) gegen Eintracht Frankfurt auf: Das Trainerteam Timo Breithaupt/Marcus Krössin besetzte gleich drei neue Spieler in der Startaufstellung – zwei davon ohne Regionalligaerfahrung. Am Ende standen trotzdem der dritte Sieg und die Tabellenführung.

„Den Ausfall von Libero Alexander Suchfort haben wir mit zwei Spielern ausgeglichen: Zum einen mit Christian Löber, der nach dreijähriger Spielpause zurückgekehrt ist und viel Erfahrung mitbringt. Zum anderen mit Jugendspieler Elias Herold, der aus der zweiten Mannschaft mit Doppelspielrecht antreten darf“, erklärt Krössin.

Dass sein Regionalliga-Debut schon so früh kommen würde, hätte der 16-jährige Libero nicht gedacht. „Manchmal kommt es eben anders als man denkt. Die Nervosität war bei mir sehr hoch und hat mich eingeschüchtert. Aber die Mannschaft hat mir viel Mut zugesprochen“, gesteht Herold. Zuvor nahm er einmal wöchentlich am Training teil und behauptete sich bei einem Vorbereitungsturnier.

Der junge Libero hatte es während des Spiels nicht leicht: Der Eintracht-Kader suchte ihn von Beginn an in der Annahme. Doch Herold erledigte seine Aufgabe souverän – nicht einmal die beiden Angriffsschläge, die ihn direkt am Kopf trafen, hielten ihn davon ab.

„Das war ein sehr emotionsgeladenes Spiel. Frankfurt agierte durchgehend sehr stark, vor allem mit gezielten Aufschlägen. Aber wir hielten Stand und boten der Eintracht immer eine andere Annahmesituation. Außerdem hatten wir ein unglaubliches Publikum im Rücken, mit dem wir den Eintracht-Adler quasi rupfen konnten“, freute sich der Schüler.

Mittelblocker Alex Thoma, überzeugte ebenso bei seinem Einsatz in der Startaufstellung. „Nach meinem ersten Block und folgendem Angriff war meine Nervosität weg, und ich konnte mich komplett auf das Spiel einlassen. Der Teamgedanke ist bei uns großgeschrieben und das merkt man direkt auf dem Feld. Ich konnte mich vollkommen auf meine Teamkollegen verlassen und mich deshalb auf meine Aufgaben konzentrieren“, sagte Thoma.  

Von Sarah Ackermann

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