Verbandsliga: SG Münden fährt beim Heimspieltag fünf Punkte ein / Trainer sieht noch Luft nach oben

Volleyballerinnen der SG Münden mit bravourösem Doppelsieg

Große Freude bei der SG nach zwei Siegen: Jasmin Schminke (r.) gratuliert Jana Wartenberg. Links vorne Louisa Rippien. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Einen prächtigen Heimspieleinstand feierte die neu zusammengestellte Frauen-Volleyballmannschaft der SG Münden. Das Team von Trainer Thomas Dziubale bezwang in einem rassigen Spiel SF Aligse II mit 3:2 (25:15/21:25/25:20/22:25/15:11) und setzte anschließend ein klares 3:0 (25:10/25:15/25:21) gegen Stederdorf/Wipshausen oben drauf. Das brachte in der allerdings noch nicht aussagekräftigen Tabelle der Verbandsliga 4 zunächst einmal die Führung.

Thomas Dziubale wollte nach dem Doppelsieg aber nicht abheben. Für ihn gibt es bei der Leistung seiner Schützlinge noch viel Luft nach oben. In der ersten Partie gegen die ohne eine Ersatzspielerin angereisten Aligserinnen wechselte der Coach beständig durch. „Ich musste viel ausprobieren, bis wir dann mal eine Formation gefunden hatte, die funktionierte“, meinte Dziubale. In der Tat wechselten sich gute und schwächere Szenen oftmals ab. Allerdings stellten die Gäste aus Hannover auch eine kampfstarke Truppe, die den Mündenerinnen mit knallharten Schmetterbällen das Leben schwer machte.

Nach der 2:1-Satzführung der SG hofften die Zuschauer, dass ihre Mannschaft die Begegnung nach dem vierten Durchgang beenden würde. Doch es kam anders. Nach einer 8:5-Führung, zu der unter anderem die erstmals länger eingesetzte Nachwuchsspielerin Ann-Sophie Franke mit zwei Punkten beigetragen hatte (auch ihre Zwillingsschwester Paulina kam zum Einsatz), geriet der SG-Motor ins Stocken. Plötzlich führte Aligse mit 11:10. Wieder wechselte Thomas Dziubale und schien damit Erfolg zu haben, denn sein Team lag wenig später mit 20:15 vorne. „Dass wir diesen Satz dann noch abgegeben haben, war völlig unnötig; insgesamt haben wir unsere Angriffe nicht schnell genug tot bekommen“, so der Coach, der nun sein Team im Tiebreak sah. Hier ließ sich die SG trotz eines 2:6-Rückstands nicht schocken und gewann letztlich mit 15:11.

Damit war die schwerere der beiden Aufgaben des Sonntags erledigt. Gegen Stederdorf gingen die Mündenerinnen als Favoritinnen ins Spiel. Und dieser Annahme wurden sie auch gerecht. Nach zwei überlegen geführten Sätzen schaltete die Mannschaft lediglich im abschließenden dritten Durchgang etwas zurück. Weiter geht es für die SG Volleyball Münden erst am 22. Oktober mit dem Spiel in Thiede.

SG Münden: Kah, Wartenberg, Gronemann, Paetzold, Schminke, Mörk, Wetzorke, Geiger, P. Franke, A. Franke, Fehling, Rippien. Foto: Brandenstein

Von Manuel Brandenstein

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