TGW-Volleyballer gewinnen Aufstiegsspiel zur Regionalliga gegen Lahnstein mit 3:0

Wehlheiden gelingt der erste Schritt

Thorge

Kassel. Nach einer knappen Stunde hatten die Volleyballer der TG Wehlheiden den Grundstein zum Aufstieg in die Regionalliga gelegt. Mit 3:0 (27:25, 25:13, 25:23) setzten sich die Oberligisten im Playoff-Hinspiel gegen den VC Lahnstein durch.

Dabei verlief der Spielbeginn für die Heimmannschaft nicht nach Wunsch. Unsicherheiten in der Annahme und im Aufschlag brachten die Rheinland-Pfälzer schnell in Führung. Beim 1:5-Rückstand versuchte TGW-Spielertrainer Dierk Fooken, sein Team in der ersten Auszeit auf Kurs zu bringen. Doch die Gäste agierten besser und führten auch bei der zweiten Kasseler Auszeit noch 17:13.

Wer dachte, der erste Satz wäre damit bereits entschieden, wurde eines Besseren belehrt. Mit jedem Ballwechsel steigerten sich die Gastgeber und glichen beim 24:24 erstmals aus. Drei Satzbälle hatten die Gäste aus Lahnstein bis dahin nicht nutzen können. Mit Thorge Brünig am Aufschlag drehte Wehlheiden den Satz in letzter Sekunde. Mit leichtem psychologischem Vorteil startete die TGW nach dem Seitenwechsel souveräner. Diesmal wackelten die Gegner in Annahme und Angriff und gerieten schnell ins Hintertreffen. Während die Wehlheider ihr Programm abspulten, machte sich bei den Gästen bemerkbar, dass sie nur zu siebt ohne Libero angereist waren. Die TG holte so auch Satz zwei. „Ab dem zweiten Satz hat die Mannschaft die Aufschlagtaktik gut umgesetzt“, freute sich Spielertrainer Dierk Fooken. Trotzdem schien der Sieg nie gefährdet, obwohl der dritte Satz wieder ausgeglichener und hart umkämpft war.

Am Samstag ab 18 Uhr treten die Wehlheider zum Rückspiel in Lahnstein an. „Jetzt brauchen wir nur noch einen Satzgewinn für den Aufstieg in die Regionalliga“, blickt Fooken voraus. Für die Lahnsteiner erhöht dies den Druck. Doch die nehmen es sportlich. Kapitän Rafael Heilscher antwortete auf die Frage, was die Wehlheider in Lahnstein erwartet, mit einem Augenzwinkern: „Eine lange Anfahrt.“ Und Teamkollege Sune Kutschke ergänzt schmunzelnd: „Hinten sticht die Biene.“ (pal) Archivfoto: privat/nh

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