Regionalliga-Volleyballerinnen verlieren nach knapp einer Stunde gegen Stadecken-Elsheim

Wehlheiden nach 0:3 wieder Schlusslicht

Sina Zech

Kassel. Wenn der Glaube an einen Sieg fehlt, kann die Niederlage schon mal in etwas weniger als einer Stunde kommen. Diese bittere Erkenntnis erlangten die Regionalliga-Volleyballerinnen der TG Wehlheiden beim 0:3 (16:25, 22:25, 11:25) gegen Stadecken-Elsheim (bei Mainz).

In keiner Phase des Spieles war beim Kasseler Team der Siegeswillen zu erkennen und die Chance nutzen zu wollen, aus der Abstiegszone herauszukommen. Die Konsequenz: Die TGW hat jetzt wieder die rote Laterne und es wird immer schwieriger, aus dem Keller zu klettern.

Sicherlich waren die Umstände nicht glücklich. Stammzuspielerin Elena Kah war erkrankt, und so musste die zweite Zuspielerin Sina Zech ins kalte Wasser springen und das Spiel gestalten. „Wieder hatten wir nur ganze 23 Punkte im Spiel durch direkte Angriffe erzielt. Das kann man sich gegen einen solchen Gegner einfach nicht leisten“, sagte Trainer Fredy Zech.

Wie im Spiel gegen Mainz ist der Außenangriff fast völlig weggebrochen Aufschläge waren nicht gefährlich genug. „Das war auch ein Grund, warum wir nicht ins Spiel kamen. Die Pfälzer hatten zudem einen bärenstarken Angriff. Wenn du da durch gefährliche Aufschläge keinen Druck für die gegnerische Annahme erzielst, schlägst es schnell wieder ein“, erklärt Zech.

Noch mehr vor dem Hintergrund, dass der Block der TGW oftmals während des Spieles seine optimale und abwehrwirksame Position nicht fand. Zudem sahen sich die Wehlheider Damen beim Angriff oft einem starken und hohen Block gegenüber, dem sie nichts entgegenzusetzen hatten. (fz) Foto:  Zgoll/nh

TG Wehlheiden: Ackermann, Flott, Geiger, Grund, Hofverberg, Richter, Schnell, Seidel, Theis, Kundelov, K. Zech, S. Zech

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