3. Volleyball-Liga: Göttingen beim Vorletzten

ASC will Polster zu den Abstiegsrängen

Fabian

Göttingen. Mit der Partie am Samstag (18 Uhr) beim USC Münster startet für die Volleyballer des ASC Göttingen das letzte Spiel des Jahres. Das Gastspiel in Bundesliga-Arena „Berg Fidel“ ist allerdings alles andere als ein normales Spiel in der 3. Liga. Während der Vorletzte mit einem Sieg vor heimischem Publikum den Abstiegsrang verlassen kann, können sich die Göttinger ein kleines Polster zu den letzten beiden Plätzen in der Rangliste verschaffen.

Schlecht allerdings, dass ausgerechnet vor dem wichtigsten Saisonspiel der Einsatz einiger Akteure höchst fraglich ist. Mittelblocker Fabian Gessat und Lennart Köhler sind erkrankt und konnten deshalb nicht teilnehmen am Training, das auch der immer noch angeschlagene Zuspieler Tobias Harms und Diagonalangreifer Stefan Troestler verpassten.

Göttingens Trainer Matthias Polkähn wird deshalb erstmals auf Neuzugang Tobias Binmöller zurückgreifen, der als Außenangreifer fungiert. Der 21-Jährige wechselte vom TV Rottenburg zum ASC. Aus dem Reserve-Team wird Zuspieler Jens Tschritter die Auswährtsfahrt mitmachen, um Harms zu entlasten.

Die Statistik der Gastgeber mit vier mageren Punkten macht keinen Eindruck. Bislang gelang dem Vorletzten nur ein Sieg (3:1 über Lintorf). Allerdings: Auch in der vergangenen Saison blieben die Münsteraner weit hinter den Erwartungen zurück, sicherten sich aber im Saison-Endspurt gerade noch so den Klassenerhalt.

Mit einer konzentrierten und leidenschaftlichen Vorstellung wollen sich die Göttinger aber die drei Punkte schnappen. In den letzten drei Partien gegen Spitzenteams, darunter vor zwei Wochen das 1:3 beim Ersten Ammerland, zeigte das Polkähn-Team phasenweise sehr gute Leistungen, konnte dieses Niveau aber nicht halten. „Wir brauchen einen starken Block, dürfen uns zudem keine Fehler erlauben. Und wir müssen geduldig und clever spielen, dann können wir in Münster gewinnen“, fordert Polkähn. Klappt das, dann kann der ASC seinen Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang auf fünf Punkte ausbauen. (raw) Foto: zje/nh

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