Zwei Mal 0:3 in Spitzenspielen

Volleyball-Oberliga: Northeim lässt gegen Tabellendritten Chancen liegen

Marco Köcher

Northeim. Personell arg gebeutelt - mit dem kurzferistig an Grippe erkrankten Zuspieler Waleri Gerlinger, sowie mit Spieß, Dierks und Tilman Barke fielen vier Akteure ganz aus.

Kapitän Sprenger und Libero Fricke gingen angeschlagen in die Partie. Im - stand der Volleyball-Oberligist DJK Northeim gegen den Tabellenersten MTV 48 Hildesheim auf verlorenem Posten, während er gegen den Tabellendritten VSG Düngen im zweiten und dritten Satz die Chancen auf eine Wende liegen ließ.

DJK Northeim - MTV 48 Hildesheim 0:3 (14:25, 11:25, 22:25). Die DJK war um eine couragierte Leistung gegen den Topfavoriten bemüht, wirkte aber nach dem raschen 0:7 gehemmt. Die Angreifer kamen einfach nicht am MTV-Block vorbei, nicht zuletzt auch, weil fehlerhafte Ballannahmen immer wieder ein variables Zuspiel verhinderten. So gingen die ersten beiden Durchgänge klar an die Gäste. Doch die nicht aufgebende DJK zeigte wenigstens im dritten Satz eine tolle Leistung. Bis zum 20:20 verlief er ausgeglichen. Am Ende waren es aber die Hildesheimer, die jubelten, da sie abgebrüht die entscheidenden Punkte machten.

DJK Northeim - VSG Düngen 0:3 (17:25, 22:25, 26:28). DJK-Spielertrainer Polkähn setzte im zweiten Spiel des Tages Marco Köcher als Libero ein. Der vorher geschonte Andrej Sprenger kam auf der Diagonalposition zum Zug. Es schien zu fruchten: Erst nach dem 12:12 zog Düngen - angetrieben vom ehemalige Erstligaspieler Machtens, den weder der DJK-Block noch die Northeimer Feldabwehr stoppen konnten - über 16:12 auf 25:17 davon. Auch in den beiden folgenden Sätzen erzwang die DJK ein verteiltes Spiel. Block und Spielaufbau wurden stärker, doch die Kräfte und damit die Konzentration ließen nach. In entscheidenden Situationen kam es so zu unnötigen Eigenfehlern (auch im Aufschlag), so dass die DJK in den ebenso interessanten wie spannenden Sätzen zwei und drei auch das Nachsehen hatte.

„Mit zwei 0:3-Niederlagen sind wir natürlich nicht zufrieden“, resümierte Spielertrainer Matthias Polkähn, „aber Hildesheim hat sich hier als Spitzenteam präsentiert, und Düngen war - vor allem jeweils zum Satzende hin - das cleverere Team.“ Für bessere Resultate fehlten im Moment die Alternativen. „Ich hoffe, unser Lazarett lichtet sich in den kommenden Wochen.“ Den Klassenerhalt will der Tabellenfünfte in den verbleibenden drei Auswärtsspielen festklopfen.

DJK (in beiden Spielen): Justus Barke, Esch, Fricke, Köcher, Lohrberg, Maric, Polkähn, Sprenger, Tumanov. (fa)

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