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Vorgezogenes Finale um den Titel: Damen der HSG D/R/S heute gegen Körle/Guxhagen

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Rechtsaußen Johanna Scharff (rechts) und die HSG Datterode/Röhrda/Sontra haben ein wegweisendes Spitzenspiel vor der Brust. Ein Sieg gegen die FSG Körle/Guxhagen wäre ein großer Schritt in Richtung Meistertitel.
Rechtsaußen Johanna Scharff (rechts) und die HSG Datterode/Röhrda/Sontra haben ein wegweisendes Spitzenspiel vor der Brust. Ein Sieg gegen die FSG Körle/Guxhagen wäre ein großer Schritt in Richtung Meistertitel. © Elke Möhrke

Für die Damen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra geht in der Handball-Bezirksoberliga um die Vorentscheidung im Titelkampf. Heute reist man zur FSG Körle/Guxhagen.

Datterode – Wenn es ein vorgezogenes Finale um den Meistertitel in der Handball-Bezirksoberliga der Damen gibt, dann ist es dieses: Am heutigen Samstagnachmittag (16 Uhr, Mehrzweckhalle Röhrenfurth) treten die Tabellenführerinnen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra bei ihren ärgsten Verfolgerinnen der FSG Körle/Guxhagen an. Auf diese fünf Punkte wird es für das Team von Trainer Tommy Bake ankommen, um beim Tabellenzweiten im Spitzenspiel zu bestehen:

1 .Schnell drin sein: Wenn die Partie heute im Melsunger Stadtteil Röhrenfurth startet, liegt das letzte Pflichtspiel der Ringgauerinnen fast auf den Tag genau einen Monat zurück. In diesem Zeitraum gab es mehrere Coronafälle im Team, nicht ganz optimale Trainingswochen und natürlich dementsprechende Spielabsagen.

Ganz wichtig wird sein, die Anfangsphase nicht zu verschlafen und sofort die Präsenz auf der Platte zu zeigen, die die HSG D/R/S zum Tabellenführer gemacht hat.

2. Hinspiel vergessen: „Wir dürfen uns von dem 32:21-Sieg im Hinspiel nicht täuschen lassen“, sagt D/R/S-Rechtsaußen Johanna Scharff. Ähnlich sieht es auch Mannschaftskollegin und Allrounderin Marion Möhrke: Während das eigene Team bis auf eine kleine Schwächephase eine der besten Saisonleistungen gezeigt habe, sei bei der FSG Körle/Guxhagen Mitte Januar nicht viel zusammengelaufen. „Sie werden sicher ein anderes Gesicht zeigen“, so Möhrke.

3. Den Rückraum sichern: Im Hinspiel war es hauptsächlich Alexandra Streich in der Rückraummitte, die der HSG Datterode/Röhrda/Sontra Probleme bereitete und mit 13 Treffern über die Hälfte der Tore für die FSG Körle/Guxhagen warf. „Ihre Tempogegenstöße und Schlagwürfe müssen wir unterbinden“, so Marion Möhrke.

Weil Körle einen schnellen Handball spiele – 29,25 Tore im Schnitt sind mit den 29,88 der HSG D/R/S Bestwert in der Liga – müsse man auf den eigenen Rückzug achten und dürfe sich unter keinen Umständen einfach überlaufen lassen, so Scharff.

4. Heimkulisse entfachen: Die Partie findet in der Mehrzweckhalle/Vierbuchenhalle in Melsungen-Röhrenfurth statt, da die die Sporthalle in Guxhagen derzeit für Geflüchtete aus der Ukraine freigehalten wird. „Ein Heimspiel ist es aufgrund der Hallensituation für Körle deswegen auch nicht“, weiß Johanna Scharff.

Das meint auch Marion Möhrke, die aufgrund der aufgehobenen Zuschauerbegrenzung auf viele Auswärtsfans der Ringgauerinnen hofft: „Denn dann steht einem stimmungsvollen Spitzenspiel nichts im Weg.“

5. Das Finale annehmen: „Es ist für uns alle ein Vier-Punkte-Spiel und jeder weiß das“, ist sich Johanna Scharff sicher. Sollten die Ringgauerinnen das Spitzenspiel gewinnen, bräuchten sie aus den verbleibenden drei Saisonspielen noch einen einzigen Punkt, um den Meistertitel perfekt zu machen. „Wir fahren mit der kompletten Mannschaft nach Röhrenfurth, die Stimmung untereinander ist super – es ist alles angerichtet für ein hoffentlich erfolgreiches Wochenende.“

(Maurice Morth)

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