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Knieverletzung: Vorzeitiges Saisonaus für Bischhäuser Maxi Wills

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Von: Maurice Morth

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Trotz Knieverletzung bereits wieder zuversichtlich: Maxi Wills aus Bischhausen.
Trotz Knieverletzung bereits wieder zuversichtlich: Maxi Wills aus Bischhausen. © Marvin Heinz

Für Maxi Wills (20) aus Bischhausen ging es bis dato vor allem bergauf. Nun muss der junge Motorsportler einen ersten Rückschlag verkraften.

Bischhausen – Beim Lauf der Deutschen Enduromeisterschaft im bayerischen Streitberg ist es am vergangenen Wochenende passiert: In einer schnellen Rechtskurve blieb der Bischhäuser Maxi Wills (20) unglücklich im Boden hängen, verdrehte sich das Knie.

„Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmt“, sagt er wenige Tage später. Die bittere Diagnose folgte Anfang der Woche: Wills hat sich einen Kreuzbandriss und einen kleinen Schaden am Meniskus zugezogen. Eine Operation ist unausweichlich, die Saison 2022 für ihn damit vorzeitig beendet.

Saison lief für Wills wie 2021 stark

Nach den Rennen in Tuchheim, Dahlen, Rehna, Burg und Streitberg lag der 20-Jährige im Gesamtklassement E1 auf dem siebten Platz, im A-Championat auf einem starken 17. Rang von 66 Fahrern.

„Natürlich ist es schade, dass die Saison frühzeitig vorbei ist. Aber dadurch, dass für mich regulär sowieso nur noch ein Rennen zu fahren gewesen wäre, ist es nicht so ganz tragisch“, sagt er.

Die Saison lief für den Bischhäuser, der das Jahr vor allem dazu nutzen wollte, um dazuzulernen und als Sportler weiter zu wachsen, ähnlich wie das starke 2021: Er sicherte sich bereits Mitte des Jahres vorzeitig die MSR-Youngster-Meisterschaft, setzte sich mit dem Team der MSR-Rennserie bei den Cross-Finals gegen die 18 Mannschaften anderer Rennserien aus Deutschland durch und sammelte darüber hinaus Erfahrung bei der Enduropa-Europameisterschaft, landete bei jedem Lauf unter den ersten Zehn.

„Weiß noch nicht, ob ich zum Saisonstart fit bin“

„Ich habe viel gelernt und mich meiner Meinung nach auch gut entwickelt. Beim ersten Enduro-Rennen belegte ich den siebten Platz und zum Saisonende konnte ich dann schon mehrmals ums Podium kämpfen. Die gewonnene Erfahrung hilft“, ist sich Wills sicher, er sagt im Hinblick auf 2023 aber auch: „Ob ich zum Saisonstart wieder fit bin, weiß ich noch nicht. Ich bin sehr viel unterwegs gewesen in 2022 und konnte meinem Körper kaum eine Pause geben. Deswegen nutze ich die Winterpause auch, um mich vollständig zu erholen.“

Aber auch sportliche Ziele hat Wills, sollte mit der Reha alles glattgehen: „Ich will versuchen, an meine zuletzt gezeigten guten Leistungen anzuknüpfen.“ (Maurice Morth)

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