Brünig macht alles klar

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Übersicht behalten: Thorge Brünig (Mitte) von der VSG Kassel-Wehlheiden legt den Ball am Nauroder Block vorbei. Rechts steht Timo Breithaupt. 

Um 20:49 Uhr macht Thorge Brünig den 3:1 (25:23, 25:14, 24:26, 25:16)-Erfolg der VSG Kassel/Wehlheiden gegen die TG Naurod im ersten Heimspiel der Regionalliga-Saison mit einem starken Block klar.

Dann tanzen die Gastgeber im Kreis und singen „Schalalala“. „Es gibt zwar immer noch Baustellen, an denen wir arbeiten müssen“, sagt Spielertrainer Dierk Fooken. „Aber heute wollten wir den Aufsteiger besiegen und das ist uns gelungen, da zählt nur das Ergebnis.“

Zu Spielbeginn gehen die Gastgeber in der Aueparkhalle vor rund 50 Zuschauern schnell in Führung, doch nach einigen Unachtsamkeiten schmilzt der Vorsprung. Am Ende reicht es zum 25:23-Sieg. Im zweiten Durchgang gerät das Fooken-Team nicht ins Zittern und gewinnt mit 25:14.

Doch im dritten Satz erwischt Naurod den besseren Start, geht mit 9:7 in Führung. Dann gelingt Thorge Brünig alles: Zunächst schmettert er den Ball hart ins gegnerische Feld, dann lupft er ihn gefühlvoll in die Lücke und blockt schließlich einen Angriff so, dass kein Gegner mehr drankommt. Jetzt steht es 10:9, Kassel hat wieder mehr Selbstvertrauen. Als die Gastgeber mit 15:13 führen, nimmt Naurods Coach Thomas Seel eine Auszeit. Trotz Satzball für die VSG geht der dritte Satz mit 26:26 an die TG Naurod. „Da ist noch mal Hoffnung bei uns aufgekommen“, gibt Seel, der mit dezimiertem Kader angetreten ist, zu. Doch weil sich Zuspieler Michael Wolf kurz vor Ende des dritten Durchgangs am Sprunggelenk verletzt, muss der Coach sein Team noch mal umstellen. So ist der vierte Satz schnell entschieden: Kassel setzt sich mit 25:16 durch.

„Kompliment an die Mannschaft, insbesondere an die angeschlagenen Spieler, die sich durchgebissen haben“, sagt Fooken. „Zwar hätten wir das Spiel auch schon nach drei Sätzen entscheiden können, aber Naurod hat sich mit einem guten Block und Flexibilität im Angriff gut präsentiert. Wichtig war, dass wir dann im vierten Satz mit unserer Erfahrung den Deckel draufgemacht haben.“ Sonderlob gab es für Brünig, der viel Stabilität ins Spiel gebracht hat, und für Markus Ludwig, der die meisten Kasseler Punkte zum ersten Heimsieg beisteuerte.

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