Handball-Frauen beim 24:21 gegen Leihgestern mit Befreiungsschlag

Waldauer Frauen explodieren

Zufriedene Gesichter: Waldaus Trainer Martin Geldmacher (links) mit Angelika Walz. Archivfoto:  Fischer

LINDEN. Sie können es doch noch. Erleichtert und mit einem 24:21 (13:10)-Sieg im Gepäck kehrten die Handballerinnen des Tuspo Waldau von ihrer Oberliga-Partie bei der TSG Leihgestern zurück. „Das war keine Leistungssteigerung, das war im Vergleich zu den letzten Wochen eine Leistungsexplosion“, lobte Tuspo-Trainer Martin Geldmacher den Auftritt seiner Truppe.

Besonders die wiedergewonnene Stärke in der 3:2:1-Abwehr der Kasseler ließ den Trainer ins Schwärmen geraten. „Die Deckung stand super, Torhüterin Kathrin Krug hat die nötige Sicherheit gegeben und Leihgestern in den entscheidenden Phasen den Zahn gezogen“, so Geldmacher. Das einzige Unentschieden der Begegnung erreichten die Gastgeberinnen beim 3:3 nach fünf Minuten, danach lagen die Nordhessinnen ständig in Führung. „Unser Sieg ist nie in Gefahr geraten“, freute sich der Coach, dessen Team auch in der zweiten Halbzeit immer einen Vorsprung von drei bis sechs Toren hielt. Und das, obwohl mit Nicole Westram (krank), Katja Brand (Fußverletzung) und Christina Decker (Knieverletzung) drei Spielerinnen fehlten und die angeschlagene Sonja Groß nur im Notfall hätte auflaufen können.

„Vielleicht war jeder Spielerin klar, dass sie Leistung zeigen musste, weil niemand mehr da war, der es sonst hätte machen können“, zog Geldmacher aus den personellen Problemen etwas Positives. So führte Anika Müller im Angriff klug Regie, und Kathrin Krug parierte nicht nur dann die Bälle, die auf ihr Tor kamen, wenn es wie beim 22:19 (51.) noch einmal hätte spannender werden können.

„Das war ein Befreiungsschlag, nun können wir mit Selbstvertrauen an die nächsten Aufgaben gehen“, sagte Geldmacher. (cl) • Tuspo: Krug (1. - 60.), Gronemann (bei Siebenmetern); Müller 8/5, Walz 5/4, Thoma 4, Lerch 2, John 1, Knauf 1, Hintze 3, Krwawczyk, Groß (n.e.)

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