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Wanfrieder Festung soll standhalten: VfL will gegen Hünfeld den fünften Heimsieg

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Von: Stefan Konklowsky, Maurice Morth

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Gegen alle Gegner hielt die emotionale Wanfrieder Sporthalle bislang in der Handball-Landesliga stand. Funktioniert das für Johannes Susebach (Foto) und Co. auch gegen den Hünfelder SV wieder?
Gegen alle Gegner hielt die Wanfrieder Sporthalle mit ihren emotionalen Fans bislang in der Handball-Landesliga stand. Funktioniert das für Johannes Susebach (Foto) und Co. auch gegen den Hünfelder SV wieder?  © Marvin Heinz

Morgen empfängt der VfL Wanfried den Hünfelder SV. Für die Gastgeber geht es vor allem darum, zu Hause weiter ungeschlagen zu bleiben.

Wanfried – Wenn am morgigen Samstag der VfL Wanfried in der Handball-Landesliga auf den Hünfelder SV trifft (Anwurf: 18 Uhr), dann ist es auch ein Spiel zweier Mannschaften, in der die Tagesform entscheiden dürfte. Der generelle Ligatrend schlägt allerdings momentan klar zugunsten der Heimmannschaft aus.

Die Formkurve

Die Gäste aus Osthessen legten mit 8:2 Punkten einen glänzenden Start in die Landesliga-Saison 22/23 hin.

Zuletzt mussten die Hünfelder aber drei Niederlagen in Serie hinnehmen, darunter unter anderem ein 32:36 gegen den tabellenvorletzten Aufsteiger ESG Gensungen/Felsberg II. Zwei Punkte liegen sie nun bereits hinter den Wanfriedern, wurden in der Tabelle durchgereicht.

Ganz anders die Wanfrieder von Stefan Schröder.

Die starteten mit 6:0 Punkten, streuten hier und da zwar eine unglückliche Niederlage ein, wie etwa das starke 28:29 beim Spitzenreiter HSG Fuldatal/Wolfsanger am vergangenen Wochenende, sind aber voll auf Kurs und im Soll gegen die Mannschaften, die der VfL Wanfried schlagen kann und auch sollte, um nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben.

Die Heimstärke

„Eines unserer Saisonziele war, zu Hause die Sporthalle wieder zu einer Festung zu machen. Das ist uns bisher mit vier Heimsiegen sehr gut gelungen“, sagt Wanfrieds Trainer Stefan Schröder.

Klar ist dadurch natürlich auch: Die Mannschaft möchte gegen den Hünfelder SV daran anknüpfen, der in vier Auswärtsspielen in der Landesliga Nord bislang nur ein einziges Mal punkten konnte (36:26, HSG Wesertal).

Die Herangehensweise

Vor allem auf die Defensivarbeit kommt es laut Schröder gegen die Osthessen an: „Es wird wichtig sein, dass wir in der Abwehr von Beginn an hellwach sind und die Schlüsselspieler des HSV unter Kontrolle bringen.“

Für den Gegner selbst hat er nur Hochachtung übrig und warnt seine Spieler eindringlich, die Partie aufgrund der derzeitigen Formkurven beider Mannschaften auf die leichte Schulter zu nehmen: „In dieser Liga kannst du jede Woche eine böse Überraschung erleben, wenn du nicht 100 Prozent fokussiert bist, wir kennen das bereits aus eigener Erfahrung.“

Er selbst sei sich aber auch sicher, dass sein Team seine Lektion bereits gelernt habe und mit den eigenen Fans im Rücken das Parkett am Ende am Samstag als Sieger verlassen könne. (Stefan Konklowsky und Maurice Morth)

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