Handball-Landesliga

31:28 in Wollrode: Wanfrieder Siegesserie hält an - heute beim Hünfelder SV

War für den TSV Wollrode nicht zu stoppen: Pascal Küstner (links) erzielte beim 31:28-Auswärtssieg acht Treffer für den VfL Wanfried.
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War für den TSV Wollrode nicht zu stoppen: Pascal Küstner (links) erzielte beim 31:28-Auswärtssieg acht Treffer für den VfL Wanfried.

Die Siegesserie der Landesligahandballer des VfL Wanfried hält an. Beim bisher punktlosen Tabellenschlusslicht in Wollrode setzten sich die Brombeermänner am Ende souverän mit 31:28 durch.

Wollrode/Wanfried - Die Wanfrieder untermauerten damit deutlich ihre Ansprüche auf Platz 3, welcher die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde für das Team von Trainer Stefan Schröder bedeuten würde.

Dabei starteten die Gäste mit einem großen Handicap in die Partie, denn neben dem gesperrten Johannes Susebach musste auch der bisher beste Torschütze des VfL Milos Milosavljevic passen. Doch es spricht für das gewachsene Selbstvertrauen im Wanfrieder Team, dass auch dieser Rückschlag im Kollektiv aufgefangen wurde und man sich auch vom frühen 1:3-Rückstand (5.) in keiner Weise beeindrucken ließ.

Routiniert, selbstsicher und abgezockt präsentierte sich der VfL im Schwalm-Eder-Kreis und schaffte beim 9:8 (23.) durch Tobias Hunstock die erste Führung, die bis zum Spielende Bestand haben sollte.

Starker Jan Habenicht reicht Wollrode nicht aus

Denn bereits bis zur Halbzeit gelang es, den Vorsprung auf drei Treffer auszubauen und auch nach Wiederbeginn dominierten Küstner und Co. ihren Gegner eindeutig. Vor allem mit einen hoch konzentrierten Abwehrleistung legte der VfL das Fundament zum Sieg. Zwar konnte der beste Torschütze der Landesliga, Jan Habenicht, immer wieder erfolgreich abschließen, aber seine zwölf Treffer waren zu wenig, um die Gastgeber wieder auf die Erfolgsspur zu bringen.

Eine Viertelstunde vor dem Ende blieb es Nachwuchsspieler David Malcherek mit dem 23:18 (45.) vorbehalten, für die erste Fünf-Tore-Führung zu sorgen, die der VfL in der Schlussviertelstunde souverän verwaltete. Erst am Ende konnten die nie aufsteckenden Gastgeber noch ein wenig Ergebniskorrektur betreiben, der verdiente Erfolg des VfL geriet allerdings nicht mehr in Gefahr.

VfL-Coach Stefan Schröder: „Das war eine Topleistung“

„Das war eine Topleistung. gerade unter den nicht optimalen Rahmenbedingungen“, war Stefan Schröder dann auch voll des Lobes für sein Team, in dem Pascal Küstner mit acht Treffern der erfolgreichste Torschütze war.

„Nun können wir relativ entspannt nach Hünfeld fahren“, spannte Trainer Stefan Schröder bereits kurz nach Spielende den Bogen zum Spiel beim Tabellenzweiten (heute, 18.30 Uhr). Den Osthessen gebührt dabei sicherlich die Rolle des Favoriten.

Nach drei souveränen Auftakterfolgen – unter anderem 37:28 gegen den Eschweger TSV – musste der HSV lediglich beim 27:28 gegen Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen eine knappe Niederlage hinnehmen. „Das ist eine ganz starke Mannschaft mit herausragenden Einzelspielern“, weiß Schröder um die Schwere der Aufgabe.

„Wir haben nichts zu verlieren und ich traue uns einiges zu“, sendet er jedoch eine Kampfansage an die Schützlinge von Hanno Bentler, die man im Falle eines Erfolges in der Tabelle überholen würde, was gleichbedeutend mit einem riesigen Schritt Richtung Platz drei verbunden wäre.

Zum vorletzten Mal muss dabei VfL-Wanfried-Spielmacher Johannes Susebach aufgrund seiner Sperre passen, ansonsten ist die Hoffnung im VfL-Lager groß, dass alle Akteure die Reise zum Abschluss der englischen Woche mit nach Hünfeld antreten können.

TSV Wollrode - VfL Wanfried 28:31 (9:12)

TSV Wollrode: Schmieling, Frohmuth, Ganasinski, Gockell (2), Schulze, Habennicht (12/2), Kothe (4/2), Ludwig, Badenheuer (4), Czermak, Schindler (2), Botthof, Reinhold (4), Riemenschneider.

VfL Wanfried: Degenhardt, Harseim - Küstner (8/3), Malcherek (1), Bley (5/1), Petkovic (4), Hunstock (4), Nemenco (3), Müller (1), Dietzel (5), Wehr, Gücking.

Schiedsrichter: Paul Patrick/Karl Löbel (HSG Twistetal).

Spielfilm: 3:1 (5.) – 6:6 (15.) – 8:11 (27.) – 9:12 (30.) – 14:18 (29.) – 18:23 (45.) – 23.28 (54.) – 28:31 (60.).

(Stefan Konklowsky)

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