Fünf Gründe dafür

Warum Yoga gerade jetzt so gut tut 

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Von den Vereinten Nationen geadelt: Yoga am Weltyogatag vor der Kasseler Orangerie. Im Vordergrund Lehrer Volker Schmauch.

Yoga begeistert Menschen weltweit. Warum Yoga uns gerade in Zeiten der Pandemie so gut tut, das haben wir jetzt wieder erlebt. Fünf Gründe. 

Ein passenderes Datum konnte es nicht geben für den zweiten Termin des HNA-Yogasommers. Als sich am Sonntag die Teilnehmer in Kassel und Baunatal trafen, da wurden sie am Weltyogatag aktiv. Ins Leben gerufen hat ihn die Generalversammlung der Vereinten Nationen. Yoga ist also geadelt. Wir nennen fünf Gründe, warum Yoga einen hohen Stellenwert genießt – gerade auch in Corona-Zeiten.

1. Weil Yoga ganzheitlich wirkt. „Yoga macht alles mit dem Körper. Es dehnt, es streckt, es kräftigt“, sagt die Kasseler Yogalehrerin Carola Noske. Für viele Menschen, die sich im Alltag sehr einseitig bewegen, kann Yoga also eine echte Wohltat sein. Ganzheitlich meint aber nicht nur Bewegung. Weil Atem-Übungen und Entspannung eine große Rolle spielen, kann Yoga neben dem Körper auch die Seele ins Gleichgewicht bringen.

2.Weil Yoga wichtige Unterstützung für die Gesundheit ist. Auch hier geht es um den Atem. Wer ein wenig Yoga-Praxis hat, weiß, dass alle Übungen, jede Bewegung vom Atem geführt wird. Der Atem wird geschult. Und mit ihm die Lunge gestärkt. Yogalehrer Volker Schmauch sieht daneben noch eine andere, die geistige Ebene: „Yoga vermittelt Lebensfreude. Es lehrt uns, dankbar zu sein. In Zeiten, wie wir sie gerade erleben, kann Yoga helfen, sich nicht nur auf Negatives zu konzentrieren.“

3.Weil Yoga die Gemeinschaft stärkt. Klar, jeder kann auch für sich allein Yoga treiben. Aber in der Gruppe, ob im Kurs oder wie beim Yogasommer, sorgt für ein großartiges Gemeinschaftsgefühl. Gemeinsam sportlich sein, gemeinsam innehalten, gemeinsam schweigen – der Yogasommer hält viele besondere Momente parat.

Auch das ist übrigens wichtig in der Corona-Zeit. „Die Yogagemeinde hat sich vernetzt. Es gab beispielsweise den weltweiten Aufruf, zu einer bestimmten Zeit gemeinsam Yoga zu treiben. So etwas verbindet“, sagt Schmauch.

4.Weil Yoga jetzt ein Stück Normalität bietet. Viele Teilnehmer des Yogasommers betonen gerade diesen Aspekt: Wie froh sie sind, dass sie zusammenkommen können. Wie sehr die Möglichkeit, wieder Yoga treiben zu können gemeinsam mit anderen, ein wohltuender Schritt in die Normalität ist. Häufig fällt auch dieser Satz: „Durch Yoga bekomme ich wieder Lust auf Sport.“

5.Weil uns Yoga mit der Natur verbindet. Und das nicht nur, weil wir Übungen ausführen, die Hund, Katze oder Baum heißen. Spätestens bei der Schlussentspannung, wenn die Sonne das Gesicht wärmt, ein paar Ameisen über den Unterarm krabbeln, Vögel zwitschern und eine leichte Brise weht, ist der Yogi geerdet.

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