Kanuten beim ersten Teil der Sichtungen zur Junioren-Nationalmannschaft

Athletisch voll überzeugt

Geht mit gestärktem Selbstvertrauen in die weiteren Kadersichtungen: Paula Franklin. Foto: mbr

Hann. Münden. Am letzten Februarwochenende versammelte sich die komplette Kanurennsportelite der Junioren im brandenburgischen Kienbaum, um die erste Bundessichtung zur Qualifiaktion für die Juniorennationalmannschaft 2016 zu absolvieren. Alle Landeskanuverbände hatten ihre aussichtsreichsten Sportler in den Olympiastützpunkt entsandt, um die athletischen Tests zu durchlaufen. Erneut dabei waren mit Paula Franklin (AK17) und Marko Broda (AK16) zwei Kanurennsportler des Mündener Kanu Clubs dabei.

Beide gehören seit Jahren dem Landeskader Niedersachsens an und zählen dort zu den Leistungsträgern. Dies konnten sie in Kienbaum eindrucksvoll unter Beweis stellen. Vor allem Paula Franklin zeigte bei allen Tests durchgängig hervorragende Leistungen, hatte ihre Stärken im Maximalkraft Bankziehen und Bankdrücken mit beeindruckenden 72,5 und 80 kg und platzierte sich hier sogar als Dritte. Top Ten Platzierungen gab es auch beim 30m Sprint und dem 1500m Lauf als 7. und 8. im 33-köpfigen Feld.

Im Gesamtklassement erreichte Paula laut Trainerin Claudia Bödefeld „einen fantastischen 14. Platz“ und ließ zahlreiche Medaillenträger der Deutschen Meisterschaften hinter sich. Zudem war die 16 jährige die stärkste Athletin der gesamten Gruppe Nord, zu der die Bundesländer Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen zählen. Damit geht Paula mit der Platzziffer 7 (die Hälfte der Athletiknote) und damit einer guten Ausgangsposition in die beiden anstehenden Paddelsichtungen im April in Duisburg.

Der erst 15-jährige Marko Broda schlug sich im Feld der überwiegend 18-jährigen hervorragend. Beim Bankziehen (107,5 kg) und im Bankdrücken lam er unter die Top Ten, genauso wie beim 30m Sprint. Dass es letztlich Platz 40 im handverlesenen Feld der besten deutschen Junioren wurde, lag an einem etwas unglücklichen 43. Platz beim Ausdauerdrücken, was Punkte kostete und Marko letztlich deutlich unter Wert platzierte. Für beide MKC-Fahrer geht es in der nächsten Woche mit dem Landesverband ins Trainingslager nach Portugal, um sich auf die anstehenden Paddelsichtungen im April vorzubereiten. (nh)

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