Cohrs und Franklin bei der WM-Sichtung

MKC im Duell mit Medaillengewinnern

Fuhr persönliche Bestzeit über 1000 m: Paula Franklin. Foto: privat

Hann. Münden. Mündens Nachwuchskanuten mussten sich bei der ersten Sichtung für die WM in Portugal mit der deutschen Elite messen. Von den 30 in Duisburg gestarteten Juniorinnen wird der Verband höchstens fünf nominieren.

Auch wenn es für die MKC-Talente nicht reichte, war Trainerin Claudia Bödefeld keineswegs traurig.

„Wir messen uns hier auf höchstem Niveau gegen die komplette Nationalmannschaft und fahren im Feld mit und nicht dahinter. Das können in Münden nicht viele von sich behaupten“, so Bödefeld.

Michaela Cohrs schaffte über 200m den Sprung ins C-Finale und wurde dort Neunte. Paula schied als jüngste Teilnehmerin der Veranstaltung im Vorlauf aus. Die 15-Jährige lieferte im Feld der 17- und 18-Jährigen jedoch eine sehr gute Leistung ab und fuhr über die abschließenden 1000 Meter sogar persönliche Bestzeit. Sie wurde 24.

Zwei Plätze besser reihte sich Michaela Cohrs ein.

Während die neun deutschen EM- und WM-Medaillengewinner des Vorjahres bei den Sichtungsrennen lediglich eine Mindestfahrzeit nachweisen brauchten, mussten die anderen Athleten hervorstechen, um sich ihre Teilnahme zu erkämpfen. Als einzigem Teilnehmer gelang dies Stefan Kiraj (Potsdam). (mbrh)

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