Weltmeisterschaft in Ungarn

Kasseler Felix Frank paddelt zu WM-Gold - Sarah Brüßler holt Silber

Grund zur Freude: Der Kasseler Kanute Felix Frank gewann im ungarischen Szeged den WM-Titel. Foto: Christina Schröder

Es ist seine erste Weltmeisterschaft – und auf Anhieb gewinnt er Gold. Der Kasseler Kanute Felix Frank sicherte sich Freitag mit dem deutschen Kajak-Vierer über 1000 Meter den WM-Titel.

Ebenfalls erfolgreich im ungarischen Szeged war Sarah Brüßler, die im Kajak-Zweier die Silbermedaille holte.

Im Ziel riss das deutsche Quartett die Fäuste in die Luft. Felix Frank, Lukas Reuschenbach, Jakob Thordsen und Tobias-Pascal Schultz waren kaputt, aber glücklich. Kein Wunder, schließlich zeigten sie kurz zuvor ein überragendes Rennen.

Dabei war es zu Beginn äußerst knapp. Slowakei. Russland. Deutschland. Ungarn. Die vier Boote trennten auf den ersten 250 Meter nur Zentimeter. Auch nach der Hälfte des Rennens waren die Deutschen, Russen und Slowaken noch eng beieinander. Dann zogen Frank und Co. allerdings davon. Im Ziel hatte das Quartett schließlich eine Sekunde Vorsprung auf Russland, das vor der Slowakei die Silbermedaille gewann. Das deutsche Boot verteidigte damit seinen WM-Titel aus dem Vorjahr – damals noch ohne Frank.

Sichtlich überwältigt war der Kasseler nach dem Rennen. Auf die Vermutung des TV-Reporters, dass es sicherlich ein tolles Gefühl sei, Weltmeister in diesem Team geworden zu sein, sagte der Kasseler: „Ja, definitiv.“ Franks Teamkollege Thordsen meinte: „Hier erneut ganz oben zu stehen, ist absolut großartig. Am Ende hat uns das Publikum ins Ziel getragen.“

Sarah Brüßler, Kasseler Kanutin

Auch Brüßler strahlte nach ihrem Rennen über das ganze Gesicht. Die aus Kassel stammende und für Karlsruhe startende Kanutin gewann wie schon im Vorjahr im Zweier eine WM-Medaille. Nach Bronze 2018, ist es diesmal Silber.

Zusammen mit Tabea Medert lieferte sie sich über 1000 Meter einen packenden Dreikampf mit Ungarn und Mexiko. Nach 250 Metern setzten sich die Lokalmatadorinnen etwas ab – führten zur Hälfte des Rennens mit einer Bootslänge. Das deutsche Duo schüttelte nach und nach die Mexikanerinnen ab – und sicherte sich souverän Silber.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.