1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Wassersport

Kasseler Ruder-Achter steigert sich in der Bundesliga und belegt auf der Fulda den 16. Rang

Erstellt:

Von: Manuel Kopp

Kommentare

Mit voller Kraft voraus: der Kasseler Ruder-Achter mit (von links) Leo Meldau, Sören Hohbein, Moritz Claus, Niklas Ludwig, Max Lichtschlag, Lasse Nuß, Paul Lorenz, Tobias Pahl und Steuerfrau Anna Sophia Langemann.
Mit voller Kraft voraus: der Kasseler Ruder-Achter mit (von links) Leo Meldau, Sören Hohbein, Moritz Claus, Niklas Ludwig, Max Lichtschlag, Lasse Nuß, Paul Lorenz, Tobias Pahl und Steuerfrau Anna Sophia Langemann. © Dieter Schachtschneider

Es war das Spektakel am Samstag auf der Fulda in Kassel: Die Ruder-Bundesliga bot mehrere Stunden lang spannende Achter-Rennen. Mittendrin war der Creditreform Kassel-Achter, der mit dem 16. Platz zwei Teams hinter sich ließ und damit einen guten Start in die neue Saison hinlegte.

„Es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben gemerkt, dass es viel besser läuft als im vergangenen Jahr und wir näher an der Konkurrenz dran sind“, sagt Kapitän Max Lichtschlag. Schon bei den Zeitrennen am Morgen lag die Temperatur allerdings über 30 Grad. Der Saisonauftakt wurde so zur Hitzeschlacht.

Bei den Nordhessen machte sich bereits in ihrem ersten von insgesamt fünf Rennen gegen den Liganeuling Lokomotive Bremen eine Leistungssteigerung gegenüber der Vorsaison bemerkbar. Zwar kamen sie nach den 350 Metern mit sieben Zehntel-Sekunden Rückstand auf die Norddeutschen über die Ziellinie am Gelände der Wassersportvereinigung Cassel (WVC), dennoch belegten sie in der Zeit-Wertung aller Teams den 15. Platz – in Schlagdistanz zum Tabellenmittelfeld.

„Die ganze Liga ist deutlich enger zusammen als im vergangenen Jahr“, sagt Jens Gerlach, Vorsitzender des Rudervereins Cassel 2010, der zusammen mit dem Hochschulsport der Universität und der Rudergesellschaft 1927 den Kassel-Achter bildet.

Nach dem Zeitrennen folgten für die Kasseler vier weitere Runden. Im Hoffnungslauf unterlagen sie nach einem taktischen Rennen gegen das starke Team aus Berlin. Auch im Viertelfinale gegen den Hameln-Weserbergland-Achter mussten sich die Nordhessen geschlagen geben.

In ihrem vorletzten Rennen trafen die Nordhessen erneut auf die Bremer. Und diesmal verloren sie lediglich knapp. Nur drei Zehntel-Sekunden war die Mannschaft aus der Hansestadt schneller.

Da die Kasseler eine der besten Zeiten der Verlierer in dieser Runde erzielten, kamen sie in den achten Finallauf. Dort wurden die Beine der Nordhessen nach der Hälfte der Strecke allerdings schwer und sie konnten dann dem Melitta-Achter Minden keine Paroli mehr bieten. Mit dem 16. Platz holte sich der Kassel-Achter schließlich drei Punkte – und erfüllte das gesteckte Ziel.

Den Tagessieg unter den 18 Männer-Teams sicherte sich der Münster-Achter, der seit 2019 ungeschlagen ist. Bei den Frauen – hier waren neun Vereine am Start – gewannen die Havelqueens aus Berlin. Zufrieden waren die Kasseler mit ihrer Leistung – und dem Heimrennen. „Die Stimmung mit den ganzen Heimfans im Rücken war super. Wir haben uns wohlgefühlt. Schön, dass es endlich wieder ein Rennen gab“, sagte Lichtschlag und Gerlach ergänzte: „Der Kasseler Regattaverein hat alles sehr gut organisiert.“

Für die Nordhessen geht es am 16. Juli in Berlin weiter. „Wir sind jetzt richtig optimistisch, dass wir an den nächsten Renntagen ins Tabellenmittelfeld vorstoßen können“, sagt Lichtschlag. (Manuel Kopp)

Auch interessant

Kommentare