Kanu-Rennsport: MKC bei Norddeutschen Meisterschaften sehr erfolgreich

Vizemeisterin im Einer und mehrere Titel im Zweier: Michaela Cohrs war genau wie die im Einer mehrfach siegreiche Jasmin Brüssler bestens aufgelegt. Foto: Brandenstein

Hamburg. Mit 14 Goldenen, 17 silbernen und 13 Bronzemedaillen in den Finalrennen kehrten die Kanuten des Mündener Kanu Clubs von den Norddeutschen Meisterschaften aus Hamburg zurück.

Diese Regatta diente nicht nur dazu, die Medaillengewinner des Nordens zu ermitteln, sondern stellte auch die Qualifikationsregatta der Gruppe Nord (bestehend aus den Landesverbänden Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen) dar. Nur die Finalisten der einzelnen Disziplinen sind bei der DM Ende August in München startberechtigt. Und auch hier kann MKC- Trainerin Claudia Bödefeld Entwarnung geben. „Wir haben alle Kadersportler in den für München anvisierten Rennen qualifiziert.“

Es ging in den Einer-,Zweier- und Viererdisziplinen über 200, 500 und 1000m, sowie über die 2000 und 5000m Langstrecke. Zudem mussten die Schüler der Altersklassen 11 bis 14 den Kanu-Mehrkampf, bestehend aus 100m und 1000m Zeitfahren, 1500m Lauf und zwei athletischen Übungen, absolvieren.

Medaillen gab es durchweg in allen Altersklassen. Insbesondere LK Fahrer Marvin Stryga trumpfte in gewohnter Manier auf. Ihm gelang nicht nur im Kajakeiner mit dem Sieg über Olympiasieger Martin Hollstein ein großer Wurf (wir berichteten), sondern er fuhr auch den Kajakvierer der Renngemeinschaft Niedersachsen als Schlagmann über 200 und 1000m zu Gold. Silber wurde es mit Tim Nofcz (Hannover) über 200m und im Kajakeiner über 5000m schaffte es der Sprinter nochmals zu Bronze im hochkarätig besetzten Herrenfeld.

Bei den Juniorinnen der AK 17/18 waren Michaela Cohrs und Neuzugang Jasmin Brüssler (zuvor WVC Kassel) das Maß aller Dinge. Sie siegten souverän im Kajakzweier über 200,500 und 1000m, ebenso wie im Kajakvierer der RG Niedersachsen. Insgesamt also sechs Siege. Gold und Silber machte das MKC-Duo im Kajakeiner dann auch unter sich aus und verwies das Verfolgerfeld auf die Plätze. Hier hatte Brüssler auf allen vier Strecken die Nase vorn.

In der weiblichen Jugend der AK 16/17 traf das Niedersachsenteam um Paula Franklin auf die erwartet starke Konkurrenz des Sportinternats Neubrandenburg. Paula holte zweimal Silber und einmal Bronze im Kajakzweier mit Lea Schwandt (Hannover). Siegreich war sie im K4 der RG Niedersachsen. Ihre stärkste Leistung mit persönlicher Bestzeit über die 500m wurde jedoch im Kajakeiner mit Bronze im Finale belohnt.

Lea Fromm schaffe im Kajakeiner über 200m den Sprung ins Finale und holte zudem noch Silber im zweiten Niedersachsenvierer.

Auch in der männlichen Jugend traf Marko Broda (AK 15) auf eine große Mannschaft aus Neubrandenburg. Die überwiegend 16-jährigen Konkurrenten dominierten diese Wettkämpfe. Dennoch schaffte Broda im Kajakeiner über 200 und 500m schon im ersten Jugendjahr den Sprung ins Finale (3 Niedersachsen und 6 SCN Sportler!) und damit die DM-Qualifikation. Im Kajakzweier mit Ellenberg erkämpfte Marko gleich dreimal den undankbaren vierten Platz, allerdings als einziges reines AK 15 Boot, erneut hinter 3 SCN Booten. (nh)

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