Langstreckentest der Ruderer: Mündener Nachwuchs weiter in bestechender Form

Rommel fährt aufs Treppchen

Dritte beim Langstreckentest des Landesruderverbandes: Carlotta Rommel. Foto: Kossert/nh

Hildesheim. Die Mündener Ruderin Carlotta Rommel kann sich weiter Hoffnung auf die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften machen. Beim Langstreckentest des Landesruderverbandes belegte sie den dritten Rang.

Über 6000 Meter kämpfte Rommel gewohnt verbissen und zeigte dabei einmal mehr ihr Kämpferherz. Lediglich die Deutsche Meisterin Elisa Patzelt aus Lüneburg sowie Charlotte Hoffmann aus Verden waren schneller als Rommel. Die Mündenerin war wiederum fünf Sekunden schneller als die zweite Vorjahres-Meisterin des Feldes, Stina Röbbecke (Celler RV), und ließ zahlreiche weitere niedersächsische Topfahrerinnen hinter sich.

Hoffen auf Doppelvierer

MRV-Trainer Thomas Kossert zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Schützling: „Was Carlotta hier gezeigt hat, war wirklich erstklassig.“ Erst vor zwei Wochen hatte Rommel auf dem Ergometer 5:39,7 Minuten für die virtuellen 1500 Meter gebraucht und damit den sechsten Platz im internen niedersächsischen Ranking belegt. Mit dem dritten Platz bei der Langstrecke hat sich die 14-Jährige nun endgültig in den engeren Kreis für einen Platz im niedersächsischen Doppelvierer gerudert. „Das Ergometer prüft nur die reine Physis, aber es kommt darauf an, diese Kraft aufs Wasser zu übertragen“, sagt Kossert weiter, der Rommel seit einem Jahr trainiert. Direkt im Anschluss an die Langstrecke nahmen Rommel und ihr Trainer an einem Sichtungslehrgang teil, um erste Vierer-Kombinationen für die neue Saison zu testen. Auch die anderen Mündener B-Juniorinnen zeigten sich in Hildesheim in sehr guter Form.

Paula Müller fuhr auf Platz acht. Nur neun Sekunden später überquerte Jessica Kröhnert als Elfte die Ziellinie. „Auch Paula und Jessica haben hier gute Visitenkarten abgegeben und sich für die Mannschaftsbildung empfohlen“, freut sich Kossert. Simon Lindner belegte bei seinem ersten Langstreckentest Rang 19 und Yannik Stadler fuhr im Kindervierer der Ruderjugend auf den zweiten Platz. (nh)

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