Gelungener Saisonauftakt für Mündener Kanuten bei internationaler Regatta

Starke A-Schülerinnen

Auch die Schülerinnen A waren in Essen in Form: Von links Nele Spiegler, Svea Spiegler, Tamara Ronski und Lisa Münster. Foto: privat

Essen. Einen tollen Saisonstart erwischten die Rennkanuten des Mündener Kanu Clubs bei der internationalen Frühjahrsregatta auf dem Essener Baldeneysee. Neben der Brandenburger Fühjahrsregatta stellt dieser Wettkampf mit knapp 800 Sportlern aus 68 In- und ausländischen Vereinen eine echte Standortbestimmung auf Bundesebene dar. Neben zahlreichen Finalteilnahmen, erkämpften die MKC Sportler zweimal Bronze im Finale, sowie zwei sehr gute vierte Plätze.

Für die Jugendfahrer der AK 15/16 zählt die Essener Regatta zudem zum Jugend- beziehungsweise Nationalmannschaftscup des Deutschen Kanu Verbandes, sodass der Mündener Marko Broda sich 80 Konkurrenten, die in zehn Vorläufen über die 200m starteten, stellen musste. Erwartet sprintstark schaffte es Broda sicher ins B Finale und wurde dort Dritter, in der Bundeswertung sogar Elfter. Mit Partner Bennett Ellenberg sprintete er auch ins Zweierfinale (7.). Noch besser lief es für Broda/ Ellenberg über die 500m. Aus vier vollbesetzten Vorläufen verblieb ein hochkarätiges Finalfeld. Mit deutlich aufsteigender Leistungskurve platzierten sich die Deutschen Schülervizemeister aus 2014 im Jugendfeld auf Rang vier.

Mit einem Paukenschlag startet Paula Franklin in der AK17/18 in die Sprintsaison. Mit Partnerin Kyra Klaft (Verden) verblüffte sie die Konkurrenz im Finale der Damen-Junioren mit einem unerwarteten Bronzeplatz hinter den Nationalfahrerinnen aus Lünen. Auch dieser Zweier war auf Bundesebene bereits medaillendekoriert und harmoniert hervorragend.

Die wohl größte Überraschung lieferten die A-Schülerinnen Lisa Münster und Svea Spiegler. Souverän zogen sie aus vier Vorläufen ins Finale der besten Neun ein und setzten sich als Außenseiter an die Spitze des hochklassigen Feldes, führten zwischenzeitlich sogar mit einer Bootslänge. Erst kurz vor dem Ziel mussten sie dem hohen Tempo Tribut zollen, wurden abgefangen und mit 2,6 Sekunden auf das favorisierte Siegerboot aus Kassel Vierte. „Auf der Deutschen holen wir sie uns“, so Lisa Münster im Ziel. „Wir haben bei den Schülerinnen ein deutliches Zeichen gesetzt. Da geht noch was!“, kommentierte Trainerin Claudia Bödefeld die Leistung. Auch der zweite MKC-Zweier mit Tamara Ronski und B-Schülerin Nele Spiegler hatte den Sprung ins Finale geschafft und wurde dort respektabler Achter.

Motiviert gingen die vier Mädchen anschließend im Kajakvierer auf die Strecke und holten sich die verdiente Bronzemedaille.

Die MKC-A-Schüler Fynn Krause, Paul Oppermann, Thore Reiche und Michel Bödefeld überraschten im Kajakvierer. Gegen die überwiegend 14- jährige Konkurrenz konnten sie sich über den Einzug ins Finale über 500m freuen. Schlag- und Steuermann Thore Reiche trotzte Wind und Wellen und taktete seine Mannschaft als Neunte über die Ziellinie.

Erik Oppermann (A Schüler) und Jasper Kleinschmitt (AK 12/ B-Schüler) konnten im Kajakeiner und Kajakzweier zwar noch nicht die Finals erreichen, zeigten aber bei diesen widrigen Wettkampfbedingungen ansprechende Leistungen. (nh)

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