Kanu-Rennsport: Mündener darf noch auf eine Nominierung für deutschen U23-Kader hoffen

Stryga mit Kontakt zur Spitze

Konnte bei der ersten Sichtung zum Nationalkader überzeugen: Marvin Stryga liegt in der Gesamtwertung auf Rang sieben. Foto: Bödefeld/nh.

Hann. Münden. Mit einem hervorragenden Ergebnis kehrte der Mündener Kanurennsportler Marvin Stryga von der ersten nationalen Sichtung zur Nationalmannschaft 2016 aus Duisburg zurück.

Im Olympiajahr bewirbt sich der 21-Jährige um einen von sechs Plätzen im U23- Sprintteam des Deutschen Kanuverbandes für die Welt- und Europameisterschaften. Bereits seit Jahren gehört der MKC-Ausnahmesportler zum Kreis der besten nationalen Sprinter, konnte auch im Jugend-und Juniorenbereich bereits zahlreiche Medaillen bei Deutschen Meisterschaften erkämpfen.

In diesem Jahr soll nun der lang verdiente Sprung in die U 23-Nationalmannschaft gelingen. Den Grundstein legte Marvin Stryga am vergangenen Wochenende auf der Wedau in Duisburg.

Über seine Paradedisziplin, den 200m-Sprint, gelang ihm in Anwesenheit des kompletten Olympiakaders der Sprung ins B-Finale. Dort verpasste er Platz drei um zwei Hundertstel Sekunden. Im Gesamtklassement der unter 23-jährigen Sprinter rangiert Marvin Stryga damit zur Zeit auf Platz sieben. „ Das ist eine gute Ausgangsposition für mich“, kommentiert der Medizinstudent seine Chancen auf eine Nominierung.

„Mein Studium lässt es in diesem Jahr zu, mich in den nächsten Wochen noch intensiver auf die zweite und entscheidende Sichtung am letzten Aprilwochenende vorzubereiten.“

„Das Niveau ist hoch und die Abstände minimal“, kommentiert auch MKC Trainerin Claudia Bödefeld die Chancen ihres langjährigen Schützlings.“ Nur zwei Sekunden trennen Marvin von Weltmeister Tom Liebscher, der Dritter des A Finals wurde. Und wenige Hundertstel Sekunden werden letztendlich über eine internationale Nominierung entscheiden. Wie sind zuversichtlich!“

Auch die Jugend-und Junioren schlugen sich in Duisburg wacker. Paula Franklin fuhr über die 200m ins C Finale und rangiert damit unter den Top 27 In Deutschland. Der erst 15-jährige Marko Broda absolvierte seine erste Sichtung im 45 köpfigen Feld der 17- und 18-Jährigen und traf ebenfalls auf den kompletten Nationalkader der Junioren. Für eine vordere Platzierung reichte es noch nicht, dennoch zeigte der MKC-Nachwuchsfahrer, dass in den kommenden Juniorenjahren mit ihm zu rechnen sein wird. (red/mbr)

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