Erfolgreicher Stützpunkt: Fünf Kanurennsportler aus Münden im Niedersachsenkader

Svea Spiegler neu in Auswahl

Im Landeskader: Svea Spiegler (von links), Marko Broda, Michaela Cohrs und Paula Franklin. Es fehlt: Marvin Stryga. Foto: privat

Hann. Münden. Der Landeskanuverband Niedersachsen hat seinen Rennsportkader für die Saison 2015 vorgestellt. Dabei sind erneut fünf Sportler des Mündener Kanu- Clubs, der damit wieder die größte Vereinsmannschaft im 24-köpfigen Landeskader stellt. Qualifiziert haben sich die Mündener Wassersportler beim Kadertest im Landesleistungszentrum Hannover. Hierbei mussten sich die Kajakspezialisten der Altersklassen-12 bis hin zu Leistungsklasse, diversen Tests unterziehen. Es wurden zwei Strecken (Kurz- und Langstrecke) gepaddelt, Kraft-und Athletiktests durchgeführt, sowie ein abschließender 1500m Lauf absolviert. Nur wer die strengen Kriterien des Deutschen Kanu-Verbandes erfüllt, wird in die Niedersachsenauswahl aufgenommen.

Allen voran war hier erneut MKC-Ausnahmefahrer Marko Broda (AK14), der erwartungsgemäß die DKV -Vorgaben wie bereits im vergangenen Jahr sogar übertraf und ungefährdet in den Kader einzog. Auch seine Trainingskolleginnen Paula Franklin (AK15) und Michaela Cohrs (AK17) erfüllten die Normen des Deutschen Kanu-Verbandes und bestätigten damit ihren Kaderstatus.

Dies gelang auch Leistungsklassefahrer Marvin Stryga. Der 20-Jährige, der wohl 2014 seine stärkste Saison fuhr und bei den Deutschen Meisterschaften in alle A-Finals (fünf an der Zahl) einzog, war auch in diesem Jahr Niedersachsens stärkster Kaderfahrer im Test.

Neu in der Niedersachsenauswahl ist Nachwuchsfahrerin Svea Spiegler (AK 12). Obgleich sie in Hannover nicht ihre Bestleistung abrufen konnte (ein Handbruch Ende Oktober und vier Wochen Gips ließen kein Training zu) wurde sie aufgrund ihrer Platzierungen bei den Norddeutschen Meisterschaften und Landesmeisterschaften in den Nachwuchskader berufen. „ Die Saisonvorleistung war fantastisch“, so MKC Trainerin Claudia Bödefeld. „Meine Kollegen im Trainerrat sahen das genauso und haben einer Nominierung sofort zugestimmt.“ Damit erfüllt Münden erneut die Voraussetzungen, um sich auch für die kommenden zwei Jahre als Landestützpunkt bewerben zu können. (nh)

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