Als Teamplayer nach Baunatal - Schwimmer Lukas Schalk wird für gute Leistung belohnt

Hat sich durch gute Leistungen bei Deutscher und Hessischer Meisterschaft für den Schwimm-Wettkampf in Baunatal empfohlen: Lukas Schalk. Foto:  Archiv

Frankenberg. Als Belohnung für gute Leistungen hat der Frankenberger Lukas Schalk an diesem Wochenende eine Einladung zum Internationalen Schwimm-Wettkampf in Baunatal erhalten. Dort tritt der 16-Jährige für Hessen gegen Bayern und Aktive des österreichischen Jugend-Nationalteams an. Was das für ihn bedeutet, erzählt er im Interview.

Herr Schalk, noch mal ein Blick zurück auf die Kurzbahn-DM in Wuppertal: Was war dort das Bewegendste für Sie?

Lukas Schalk: Die Atmos-phäre bei den offenen Deutschen ist eine ganz andere als bei den normalen Wettkämpfen. Vor vier Jahren war ich mit meinem Vater und meiner Schwester schon mal an selber Stelle. Wir saßen als Zuschauer ganz oben auf der Tribüne. Das war ein tolles Erlebnis. Da habe ich mir gedacht, dass will ich selbst auch mal, in dieser schönen Halle eine Deutsche Meisterschaft schwimmen.

Was gibt einem das für das eigene sportliche Tun?

Schalk: Sich mit den Spitzenschwimmern wie Marco Koch, Paul Biedermann, Marco di Carli oder Jan Phillip Glania zu messen. Dabei geht es nicht darum, sie zu schlagen, sondern zu schauen, wie bereiten sie sich auf den Start vor oder wie wird ausgeschwommen. Das heißt, bei unserer Weltspitze etwas abzuschauen. Natürlich auch die eigene Leistung zu steigern und die persönliche Bestzeit zu unterbieten.

In der Leistungsentwicklung liegen Sie besser als geplant: Wie kommt das?

Schalk: Durch Umstellen des Trainings, gesteigerte Umfänge, Land- und Athletik-Training sowie verschiedene Trainingslager übers Jahr verteilt. Das beginnt mit einem Konditions-Training im Januar, geht weiter mit zehn Tagen Ostertraining. Zusätzlich kommen zwei bis drei Trainingsmaßnahmen am Landesstützpunkt in Frankfurt dazu.

Annika Mehlhorn aus Guxhagen hat gesagt, dass Schwimmen ein sehr trainingsintensiver Sport ist. Als Schüler sei dieser Aufwand nur schwer zu bewerkstelligen. Wie schafft das ein Lukas Schalk?

Schalk: Durch einen straff zusammengestellten Tagesplan. Mit Schule, Training im Verein sowie Unterstützung durch Schule und die Eltern.

Als Belohnung gibt es den Drei-Länderkampf in Baunatal. Was bedeutet dieser Einsatz?

Schalk: Es bedeutet für mich ganz viel. Dass ich meine Leistungen in einer Mannschaft mit einbringen kann. Als Teamplayer ist es etwas ganz anderes. Wenn ein Fehler passiert, ist das ganze Team betroffen. Als Einzelschwimmer betrifft es einen selbst. (had)

Das komplette Interview lesen Sie in unserer Samstagsausgabe.

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