Kanupolo: Köln siegt im Finale um die Deutsche Hochschulmeisterschaft gegen Göttingen

Titel-Hattrick knapp verpasst

Hart umkämpftes Finale: Göttingens Margret Neher (am Ball) gegen Kölns Welt- und Europameisterin Caroline Sinsel (rechts). Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die Wettkampf-Mannschaft der Göttinger Hochschulen hat den Titel-Hattrick nur knapp verpasst. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Kanupolo unterlagen die Südniedersachsen im Finale WG Köln mit 2:4. Während sich die Kölner um Welt- und Europameisterin Caroline Sinsel und Nationalspieler Marco Hoppstock nach zehnjähriger DHM-Abstinenz auf Anhieb an der Spitze zurückmeldeten, haderten die ersatzgeschwächten Gastgeber um Johannes Frey, Margret Näher, Katharina Kruse, Rene Wetzel, Nils Nerreter, Felix Plesse und Malte Vassholz mit fehlendem Wurfglück.

Schon im Viertelfinale gegen die starke Uni Duisburg-Essen stand der Titelverteidiger vor einer großen Herausforderung. Erst ein Golden Goal von Frey in der Verlängerung brachte beim 1:0 die Entscheidung. Im Halbfinale setzten sich die Göttinger gegen die TU Berlin um Weltmeisterin Fabienne Thöle beim 5:2 deutlicher durch als der Finalgegner Köln, der sich zu einem 5:4 über die WG Hamburg zitterte. Die Hanseaten um die ehemaligen Göttinger Lukas Richter und Tonie Lenz sicherten sich mit einem 10:5-Erfolg über Berlin den dritten Platz – zumindest ein kleiner Trost für die starke Hamburger Mannschaft.

Insgesamt spielten 18 Teams um den Titel in einem Mixed-Turnier, bei dem immer mindestens eine Frau beziehungsweise ein Mann auf dem Wasser sein muss. Das zweite Team aus Göttingen demonstrierte in einem starken Wettbewerb mit dem elften Platz eindrucksvoll, dass Göttingen eine Hochburg im deutschen Kanupolo ist. (raw)

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