Kanu-Rennsport: MKC holt 19 Siege bei den Norddeutschen Meisterschaften

Zweier schießt Vogel ab

War im Zweier mit Benett Ellenberg nicht zu stoppen: Marko Broda. Foto: privat

Hamburg/Münden. Mit einem Sensationsergebnis von 19 Finalsiegen, zehn zweiten Plätzen und sieben Bronzerängen kehrten die Rennsportler des Mündener Kanu Clubs von den Norddeutschen Meisterschaften auf der Regattabahn in Hamburg Allermöhe zurück. Damit unterstrichen sie eindrucksvoll das Leistungsniveau der gesamten Mannschaft und sind bestens für die Deutschen Meisterschaften Ende August in Brandenburg gerüstet.

Die erfolgreiche Medaillenbilanz zieht sich durch nahezu alle MKC-Altergruppen. Die Sportler gingen im Kajakeiner, Zweier und Vierer über zum Teil drei Distanzen (200, 500 und 1000m) sowie die langen Strecken (2000 und 5000m) an den Start und hatten damit ein straffes Programm mit mehreren Rennen am Tag (Vor-, Zwischen- und Endläufe) zu bewältigen. Die Schüler der Alterklassen 12, 13 und 14 mussten zudem noch den Kanu-Mehrkampf, bestehend aus zwei Paddelstrecken, zwei athletischen Übungen und einem 1500m Lauf, absolvieren.

Auf der Erfolgsspur war wieder MKC-Leistungsträger Marvin Stryga, der Siege im Kajakzweier mit neuem Partner (Max Staats, Göttingen) und im Vierer als Schlagmann der Niedersachsenauswahl verbuchen konnte. Den Sieg im Kajakeiner dürfte wohl eine intensive Vorbereitung auf Prüfungen im Studium verhindert haben.

Silber abonnierte Paula Franklin im Einer der Juniorinnen hinter ihrer langjährigen Konkurrentin Caroline Sorgers (Sportschule Neubrandenburg). Gold und Silber gab es für Paula im Kajakzweier mit Lea Schwandt (Hannover). Hier fuhr auch Lea Fromm zu Silber im Boot der Renngemeinschaft Niedersachen mit Suray Peters (Hannover).

Einen Auftritt der Extraklasse legte Marko Broda zusammen mit seinem langjährigen Partner Benett Ellenberg (Verden) hin. Vier Starts im Kajakzweier brachten viermal Gold, nämlich in den Finals über 200, 500 und 1000m sowie über die 5000m Langstrecke. Hier hatten es die Niedersachsen mit einer wahren Armada aus Neubrandenburg zu tun. In den vergangenen Jahren noch hart bedrängt und auf die Plätze verwiesen, fuhren Broda/Ellenberg nahezu frech ihre Rennen mit überzeugendem Vorsprung nach Hause und setzten ein deutliches Zeichen Richtung DM. Marko punktete zudem mit Silber und Bronze in den Einerdisziplinen und im Kajakvierer. (nh)

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