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Wirbel in Wehlheiden: Hofverberg nicht mehr Trainerin der TGW-Damen

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Von: Wolfgang Bauscher

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Aus und vorbei: Evis Hofverberg, hier noch inmitten ihrer Spielerinnen, ist auf Wunsch der Mannschaft nicht mehr Trainerin der Wehlheider Oberliga-Volleyballerinnen.
Aus und vorbei: Evis Hofverberg, hier noch inmitten ihrer Spielerinnen, ist auf Wunsch der Mannschaft nicht mehr Trainerin der Wehlheider Oberliga-Volleyballerinnen. © Andreas Fischer

Nach Entschluss der Mannschaft: Evis Hofverberg ist nicht mehr Trainerin von Damen-Volleyball-Oberligist TG Wehlheiden.

Kassel – Vor den Partien der heimischen Volleyballmannschaften rückt das Sportliche in den Hintergrund. Denn es gab eine unerwartete, am Mittwoch auf Facebook verkündete Trennung. Evis Hofverberg ist nicht mehr Trainerin von Damen-Oberligist TG Wehlheiden.

In der vorigen Saison war Hofverberg interimsmäßig bei der TGW, für die selbst lange gespielt hatte, eingesprungen. Nach dem geglückten Klassenerhalt übernahm sie den Trainerposten zur neuen Saison fest. Scheinbar umso überraschender kam nun das Ende. Aber warum?

Der Vertrag ist bisher nicht gekündigt

Die Mannschaft hatte sich dazu entschlossen, die gemeinsame Arbeit zu beenden. Dies sollte auf Wunsch von Team und bisheriger Trainerin zeitnah und öffentlich noch vor dem Heimspiel am Samstag (19 Uhr, Aueparkhalle) gegen den Tus Kriftel bekanntgegeben werden. Normalerweise hätte es laut den Klubverantwortlichen erst noch weitere Gespräche mit Vorstand und Trainerin gegeben.

Der nicht explizit auf eine bestimmte zu trainierende Mannschaft fixierte Vertrag zwischen dem Klub und Hofverberg ist bisher noch nicht gekündigt. Vielmehr ist die Vereinsführung an dessen Fortführung interessiert und bot Hofverberg das Training einer anderen Mannschaft an.

Dies schließt die Sozial-Pädagogin aus. „Dieser Umgang mit mir war schlechter Stil. Da ist jetzt nach 27 Jahren im Verein menschlich zuviel kaputtgegangen. Deshalb mache ich einen Schnitt und höre ganz auf. Es geht auch um meinen Namen“, sagt Hofverberg.

Es wird auf Verstärkung aus der zweiten Mannschaft gebaut

Gegen Kriftel wird es auf der Trainerbank eine Interimslösung aus den eigenen Reihen geben. „Aktuell stehen uns nur acht Spielerinnen zur Verfügung. Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, die wir haben. Wir hoffen, dass uns Kriftel besser liegt als zuletzt Naurod“, sagt Mannschaftsführerin Christine Sturm.

Es fehlen wichtige Stammspielerinnen wie Katharina Stark oder Johanna Westphal im Außenangriff. Um mehr Optionen im Angriff zu haben, wird auf Verstärkung aus der zweiten Mannschaft gebaut. (Wolfgang Bauscher/Sarah Ackermann)

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