Drittliga-Volleyballerinnen feiern nach Steigerung einen 3:1-Erfolg gegen Ulm

Wehlheiden streckt sich

Strecken für den Lob: Wehlheidens Zuspielerin Kim Schröder (rechts) versucht, Ulms Daniela Fischer zu überspielen. Foto: Fischer

KASSEL. „Es war ein wichtiger Sieg und es hat wieder gezeigt, dass wir heimstark sind“, freute sich Kirsten Zech, Kapitänin der TG Wehlheiden, am Samstag nach dem 3:1-Heimerfolg 6:25, 25:18, 25:17, 25:21) der Volleyballerinnen gegen den SSV Ulm. Es war der zweite Heimsieg für die TGW in der neuen Dritten Liga.

„Wir hatten am Anfang zu viel Respekt vor dem Gegner“, beschreibt Diagonalangreiferin Jenny Kotz das Spiel der Kasselerinnen im ersten Satz. Die über 100 Zuschauer in der Aueparkhalle sahen ein schwaches Spiel der TGW. Die Mannschaft agierte defensiv und reihte Fehler an Fehler. Auch einige Auswechselungen durch Trainer Fredy Zech brachten keine Verbesserung. Lediglich sechs Punkte erzielte das Team im ersten Satz.

Im zweiten Satz stabilisierte sich das Spiel der TGW. Erstmals ging die Mannschaft in Führung. 6:4, 8:4, 11:6, die Wehlheiderinnen agierten befreit, die Angriffe über außen brachten die Punkte, und auch der Block war stabiler. Ulm hingegen schwächelte. Die Souveränität des ersten Satzes war wie weggeblasen. Bei der TGW zeigte Mittelblockerin Anne Mukelka eine gute Leistung, und besonders Außenangreiferin Evis Hofverberg brachte die Punkte. Am Satzende gab es ein paar Flüchtigkeitsfehler, aber angefeuert von den Fans gewann die TGW den Satz souverän.

Den dritten Satz gewann das Team ähnlich. Ulm wurde wieder stärker, besonders durch die erfahrene Birgit Thumm, die über 150 Länderspiele absolviert hat, aber die TGW ließ sich die Führung nie aus der Hand nehmen. „Ulm hat die Mitte nicht genutzt und war so berechenbar“, sagte Jenny Kotz. Die Abwehr der TGW hatte sich auf den Gegner eingestellt.

Im vierten Satz wurde es noch einmal spannend. Die TGW lag 6:10 zurück, auch weil sie keinen Block mehr stellte. Aber ab Mitte des Satzes versorgte Zuspielerin Kim Schröder die Angreiferinnen wieder besser. 12:11 zog die TGW vorbei und baute die Führung auf 20:15 aus. Ulm kam durch die starke Birgit Thumm auf 21:21 heran, aber eine sichere Evis Hofverberg und ein harter Aufschlag von Kirsten Zech brachten den Sieg. „Es war eine Mannschaftsleistung“, freute sich die Kapitänin Kirsten Zech.

TGW: Schröder, Kotz, Hofverberg, von Kentzinsky, Hömmeke, Zech, Wagner, Mukelka, Fromm, Grund

Von Karsten Leonhäuser

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