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TVH will gegen Wanfried die richtige Einstellung finden

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Haben eine harte Nuss zu knacken: Philipp Koch, Rechtsaußen des Handball-Landesligisten TV Hersfeld, und sein Team.
Haben eine harte Nuss zu knacken: Philipp Koch, Rechtsaußen des Handball-Landesligisten TV Hersfeld, und sein Team. © Friedhelm Eyert

Nachdem die Partie in Wollrode am vergangenen Samstag wegen Coronafällen beim Gegner ausfallen musste, geht es für den Handball-Landesligisten TV Hersfeld in eigener Halle gegen den VfL Wanfried weiter. Anwurf: Samstag, 18.30 Uhr.

Bad Hersfeld – Die Lage ist schwierig. Nicht nur, was die Tabellensituation des TV Hersfeld anbelangt. Das ist im Gespräch mit Hersfelds Trainer Christian Weiß einmal mehr herauszuhören.

„Es ist halt schwer, in dieser Saison den Wettkampfgedanken aufrechtzuerhalten. Was corona-bedingte Ausfälle, Fitness der Spieler oder aber den Rhythmus anbelangt, ist in meinen Augen kein fairer Wettkampf möglich“, sagt Weiß. Die Pandemie bringe viele Unwägbarkeiten mit sich. Wie zum Beispiel am vergangenen Wochenende, als am Freitagnachmittag die Nachricht aus Wollrode kam, dass der Gegner aufgrund einiger Corona-Fälle nicht spielfähig sei. „Das ist nicht zu ändern. Aber es ist halt nicht schön, wenn man sich die Woche über auf ein Spiel fokussiert und das dann 24 Stunden vorher abgesagt werden muss“, beklagt der Pädagoge. Aufgrund dessen sei es auf Dauer immer schwerer, die Mannschaft zu motivieren. „Die Jungs sind im Training, sie sind willig, und wir haben unser Spiel seit der Winterpause verbessert“, sagt Weiß. Aber es sei schwer, die Spannung zu bewahren. Das Ganze sei schon sehr ermüdend.

Mit Wanfried kreuzt am Samstagabend ein Gegner in der Geistalhalle auf, den Weiß als körperlich stark, erfahren und eingespielt einschätzt. „Ich sehe sie spielerisch nicht unbedingt stärker als uns. Aber sie haben einige gute Einzelspieler, die jederzeit den Unterschied machen können“, so Weiß.

Wanfrieds Trainer Stefan Schröder fährt mit Respekt nach Hersfeld und weist auf den überraschenden Punktgewinn des TVH bei Tabellenführer Körle/Guxhagen hin. Dennoch ist der ehemalige Zweitligaspieler überzeugt, dass der sechste Saisonsieg eingefahren und damit am Lokalrivalen Eschwege vorbeigezogen werden kann. Schröder sagt: „Wir haben den dritten Platz fest im Visier und wollen an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen.“ Lediglich der verletzte Tobias Hunstock muss ersetzt werden.

Christian Weiß, weiß, worauf es am Samstag ankommt: „Das A und O wird sein, die richtige Einstellung zu finden und bereit zu sein, wenn das Spiel angepfiffen wird.“ Bis auf die Langzeitverletzten Jonathan Kromm und Jonas Rübenstahl sind – Stand jetzt – alle Hersfelder Spieler einsatzfähig.

Von Sascha Herrmann

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