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Handball: TVH hat weite Anreise zum Aufsteiger

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Kein Durchkommen: Für Felix Abad (in Weiß) und die Handballer des TV Hersfeld wird in Wesertal Durchsetzungsvermögen vonnöten sein.
Kein Durchkommen: Für Felix Abad (in Weiß) und die Handballer des TV Hersfeld wird in Wesertal Durchsetzungsvermögen vonnöten sein. © Stefan Kost-Siepl

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Handballer des TV Hersfeld in der Landesliga weiter. Und es ist die weiteste Anreise der Saison, die am Samstag auf Trainer Christian Weiß und seine Mannschaft wartet.

Bad Hersfeld - Ab 19.30 Uhr sind die Hersfelder bei der HSG Wesertal in Oberweser-Oedelsheim zu Gast. Nur nach Twistetal (Kreis Waldeck-Frankenberg) ist es mit guten 100 Kilometern von Bad Hersfeld aus ähnlich weit wie in den Nordzipfel des Landkreises Kassel.

Die Tabellensituation

Es ist ein Spiel der Tabellennachbarn, wenn der Zwölfte den Elften aus Hersfeld erwartet. Aufsteiger Wesertal hat ebenso wie der TVH bislang zweimal gewonnen, aber zudem auch einmal remis gespielt und deshalb einen Punkt mehr gesammelt. Das Top-Ergebnis der Wesertaler war der überraschende Heimsieg gegen den Dritten Wanfried. „Es ist aufgrund der Tabellensituation ein wichtiges und schweres Spiel. Wir sollten auf keinen Fall verlieren“, weiß Hersfelds Trainer Christian Weiß.

Der Gegner

Der Neuling hat seine Stärken bislang vornehmlich in eigener Halle gezeigt und geriet zuletzt vor zwei Wochen bei Körle/Guxhagen mit 19:33 ordentlich unter die Räder. Auswärts läuft es – ähnlich wie beim TVH – bislang nicht. So werde es schwer, in der Landesliga zu bestehen, war nach diesem Spiel auf der Internetseite der HSG Wesertal zu lesen. Was auffällt: Linus Freybott, der im rechten Rückraum oder aber auf Rechtsaußen spielt, trifft bislang fast siebenmal pro Begegnung und belegt Rang drei der Landesliga-Torjägerliste. Er hat damit ein Viertel aller Wesertaler Treffer markiert.

Die Erwartungen

Wer im Abstiegskampf der Landesliga bestehen will, sollte bei einem Aufsteiger wie Wesertal nicht verlieren. Trainer Weiß erwartet deshalb, dass seine Spieler alles in dieses Duell reinwerfen. Zudem wird eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten vonnöten sein – damit taten sich die Hersfelder in den bisherigen Begegnungen aber schwer. „Wir müssen jetzt mal den Hebel umlegen und den Turbo zünden. Wir machen unter anderem zu wenig Tore aus Tempogegenstößen“, hat Weiß erkannt.

Das Personal

Mit Sascha Kepert, Lukas Berger und Andreas Krause fehlten zuletzt bei der unnötigen Heimniederlage gegen Dittershausen wichtige Akteure beim TVH. Das ändert sich diesmal. „Stand jetzt sind wir am Samstag komplett“, verkündet der Coach des TVH. (Sascha Herrmann)

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