Kasselerinnen liegen nach erstem Viertel klar zurück und kommen nicht mehr heran

Weiterstadt schockt CVJM

Auf und davon: Kassels Thurid Marten (rechts) entwischt Weiterstadts Jasmin Daum. Foto: Fischer

Kassel. Geschockt wurden die Regionalliga-Basketballerinnen des CVJM Kassel im ersten Viertel von der SG Weiterstadt. Die Gäste spielten zu Beginn wie entfesselt und die Kasselerinnen fanden nicht ins Spiel. So führte die SG nach zehn Minuten mit 31:9. Ein Rückstand, den der CVJM bei der 59:72 (24:43)-Niederlage nicht mehr aufholte.

„Das erste Viertel war ausschlaggebend für die Niederlage. Hätten wir nicht so einen Start gehabt, wäre mehr drin gewesen“, erklärte CVJM-Trainer Felix Georg, der auch erkannte: „Es fehlt uns noch ein Fünkchen im Vergleich zu den Spielen vor Weihnachten.“

Zu Beginn wirkten die Kasselerinnen nervös und hektisch. Viele Unkonzentriertheiten schlichen sich ein und daraus resultierten viele unnötige Ballverluste. Eine ganz andere Körpersprache zeigten die dynamischen Gäste, die mit ihrer aggressiven Spielweise in der Defensive Fehler des CVJM provozierten. Während die Wurfeffektivität bei Kassel schlecht war, überzeugte die SG mit einer fast makellosen Trefferquote. Vor allem Tabea Stiller - mit drei ihrer insgesamt fünf Drei-Punkte-Würfen – und Vanessa Poth ragten bei den Gästen heraus.

Nachdem ersten Abschnitt reduzierte der CVJM die Fehlerquote und ging entschlossener zur Sache. Ihre Größenvorteile konnten die Kasselerinnen nur selten nutzen, denn die bissigen Weiterstädterinnen machten den Nachteil durch ihre starke Physis wett. Dennoch gewann der CVJM das zweite Viertel mit 15:12 und verkürzte auf 24:43.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzten die Kasselerinnen die Chance weiter heranzukommen nicht. Die Gäste leisteten sich in der Offensive eine Schwächephase. Aber auch die Trefferquote des CVJM war zu gering. So baute Weiterstadt bis zum Ende des Viertels den Vorsprung vorentscheidend auf 54:32 aus.

Im letzten Viertel bewiesen die Kasselerinnen zu welchen Leistungen sie in der Offensive im Stande sind. Sie zeigten ansehnliche Spielzüge, wie beim 34:56 durch Gesa Kip oder dem Zuspiel von Natalie Gacal auf Miriam Precht zum 47:66. Für Ergebniskorrektur sorgte Stefanie Hutsch, die mit ihren zwei Drei-Punkte-Würfen auf 59:72 verkürzte. CVJM: Gacal (8), Harder (5), Hutsch (9), Kip (6), Marten (4), Oustioujina (2), C. Pastuszko (10), Precht (13), Simon (2).

Von Manuel Kopp

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