Tischtennis-Kreisliga: Als Spitzenreiter der Gruppe 2 vier Punkte Vorsprung vor dem TTV Oberhone II

SV Wendershausen noch unbesiegt

Witzenhausen. Nur als kurzfristige Zwischenstation scheinen die Männer des TV Frankenhain ihren Aufenthalt in der Tischtennis-Kreisliga (Gruppe 1) zu begreifen. Denn mit aller Macht möchten die Herbstmeister aus dem Meißnervorland in die Bezirksklasse zurückkehren, aus der sie im Vorjahr abstiegen.

Ihre Absicht vermasseln könnte allenfalls der TTC Vockerode, der bisher nur gegen Frankenhain verlor. Aber auch der Eschweger TSV II liegt mit vier Punkten Rückstand noch aussichtsreich im Rennen. Überragender Einzelakteur der Liga war Frankenhains Spitzenspieler Friedel Lenze mit glänzenden 17:0 Siegen vor dem nur einmal geschlagenen Weißenbacher Alexander Weiland (13:1 Siege).

In einer Paarkreuzwertung hätte Vockerode mit seinen Assen Holger Peter (13:4) und dem Ex-Frankenhainer Timo Beck (12:5) allerdings die Nase vorn. Mannschaftlich geschlossener wirkte auch das mittlere Paarkreuz der Vockeröder mit 20:9 Siegen gegenüber 19:11 Erfolgen der Frankenhainer. Nur im hinteren Paarkreuz und in den Doppeln hat der Herbstmeister die besseren Werte. Mit weißer Weste stehen Volker Becker (10:0) sowie die Doppel Lenze/Schill (9:0) und V. Becker/M. Schäfer (8:0) in der Bestenliste. Auf Rang drei folgen die Vockeröder T. Beck/Scheffler (8:1).

Zweimal Remis

In der Gruppe 2 führt der SV Wendershausen zwar souverän die Tabelle an, musste aber in den beiden letzten Spielen erkennen, dass ein verlustpunktfreier Durchmarsch nicht möglich ist. Zweimal mussten sich die Wendershäuser (gegen Frieda II und gegen Ermschwerd III) die Punkte teilen.

Der eigentlich höher gewettete zweite Bezirksklassen-Absteiger TTV Oberhone II folgt mit vier Zählern Rückstand auf dem zweiten Tabellenplatz. Markus Rost stand beim TTV nur einmal, Andreas Mäder keinmal zur Verfügung. Diese Handikaps waren in der ausgeglichenen Klasse dann doch zu groß, um die Favoritenrolle spielen zu können.

Weniger personelle Probleme hatte dagegen der TSV Oberrieden, der das Kunststück fertig brachte, alle Spiele in gleicher Aufstellung zu absolvieren und damit auf Platz vier landete, vor dem SV Vierbach mit der besten Platzierung seit Jahren.

Die Ausgeglichenheit dieser Klasse wird auch in den Bilanzen deutlich. Kein Stammspieler kam ohne Niederlage über die Runden. Die Führenden im ersten Paarkreuz sind Mario Wassermann (Vierbach, 14:4 Siege) vor Uwe Pröger (Oberhone, 13:3) und Werner Jung (Frieda II, 12:6). Im mittleren Paarkreuz führen Nico Marquardt (Frieda II, 12:3), Joachim Tripp (Oberrieden, 12:4) und Rudi Karlmann (Ermschwerd III, 12:5).

Im dritten Paarkreuz stehen Jürgen Hoßbach (Weißenborn III, 10:1), Gerd Burhenne (Oberrieden, 11:3) und Tim Brethauer (Wendershausen, 10:2) an der Spitze. Das stärkste Doppel stellt Oberhone II mit Heiko und Uwe Pröger (8:0).

Im Übrigen spricht Klassenleiter Reiner Schröder (Vierbach) seinen Mannschaften ein großes Lob aus: „Die Vereine haben sehr diszipliniert gehandelt, Spielverlegungen möglichst vermieden und mir die Arbeit dadurch wesentlich erleichtert.”

Die Rückrunde beginnt in dieser Klasse am Samstag, 13. Januar mit den Spielen Laudenbach gegen den SV Reichensachsen III und Oberhone II gegen Frieda II.

Beendet wird die zweite Halbserie am Freitag, 8. April mit der Begegnung TuS Weißenborn III gegen Laudenbach. (zwi)

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