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Wenige Punkte fehlen zur Hessenliga: SV Adler nimmt Hürde FSV Thalau problemlos

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Von: Maurice Morth

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Keine Probleme mit dem Schlusslicht FSV Thalau hatte der SV Adler Weidenhausen um Kilian Löffler (Mitte links) und Luis Goebel (Mitte rechts) in der Fußball-Verbandsliga. In dieser Woche könnten die Kicker vom Chattenloh nun tatsächlich den Aufstieg in die Hessenliga perfekt machen.
Keine Probleme mit dem Schlusslicht FSV Thalau hatte der SV Adler Weidenhausen um Kilian Löffler (Mitte links) und Luis Goebel (Mitte rechts) in der Fußball-Verbandsliga. In dieser Woche könnten die Kicker vom Chattenloh nun tatsächlich den Aufstieg in die Hessenliga perfekt machen. © Maurice Morth

„Die Aufgabe erfüllt, kein Gegentor bekommen, alles gut“, so lautete das Fazit von Adler-Trainer Ronald Leonhardt nach dem 5:0-Sieg beim FSV Thalau in der Verbandsliga-Nord.

Thalau - Weil der OSC Vellmar bereits am Freitagabend gegen den SC Willingen patzte (2:3) und die SG Bad Soden sich schon unter der Woche endgültig aus dem Hessenliga-Aufstiegsrennen verabschiedete (2:4 gegen Eichenzell), bleibt der CSC 03 Kassel nach dem Sieg gegen die SG Barockstadt-Fulda-Lehnerz II am Sonntag (4:0) der letzte ernsthafte Adler-Konkurrent im Titelkampf .

Der SVA kann nach dem Patzer des OSC Vellmar in dieser Woche die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg von der Fußball-Verbandsliga in die Hessenliga unter Dach und Fach bringen. Sieben Punkte beträgt der Rückstand von CSC 03 Kassel auf bei noch zwölf zu vergebenden Zählern.

Um frühzeitig den Titel einzufahren, ist eine Konstellation bei allen möglichen Rechenspielchen gesichert: Ein Sieg im Topspiel gegen den CSC 03 Kassel am Sonntagnachmittag auf dem Weidenhäuser Chattenloh bedeutet den Aufstieg. Ganz egal wie das Kreisderby beim Lichtenauer FV am Mittwochabend ausgeht.

FSV Thalau - SV Adler Weidenhausen 0:5 (0:3). Bereits nach wenigen Sekunden hatten die Weidenhäuser den Torschrei auf den Lippen, doch der Abschluss von Youngster Moritz Krug wurde gerade noch so von der Linie gekratzt. Besser lief es dann nur Augenblicke später: Nach einem sehr schönen Diagonalpass auf den eingelaufenen Rechtsverteidiger Eike Görs zog der in den Strafraum und ließ Markus Herber im Tor des FSV keine Chance (6.).

„Wir haben ganz gut angefangen, sehr konzentriert gespielt und hatten nach dem Führungstreffer noch vier, fünf richtig dicke Torchancen, die wir nicht genutzt haben“, so SVA-Trainer Ronald Leonhardt. So war es dann Torjäger Jan Gerbig vorbehalten, bereits nach gut dreißig Minuten mit seinen Saisontreffern 27 und 28 den Deckel auf die Partie zu machen.

SVA schaltet nach Entscheidung einen Ganz zurück

„Danach hat man dann gemerkt, dass wir verständlicherweise einen Gang zurückgeschaltet haben“, so Leonhardt, der die frühe Vorentscheidung in der zweiten Englischen Woche hintereinander für vergleichsweise frühere Wechsel nutzte, und unter anderem den mit einer Gelben Karte vorbelasteten Tim Ullrich aus dem Spiel nahm.

Die Partie verflachte in der zweiten Halbzeit allmählich, hatte aber dennoch noch zwei Highlights parat: Zum einen nagelte Kilian Krug den Ball aus gut 25 Metern zum 4:0 in den Torwinkel (76.) – sein bereits zehnter Treffer in seiner ersten Saison im Seniorenbereich. Zum anderen traf auch Sören Gonnermann, bei dem in Osthessen nicht ganz so viel zusammenlief wie in den vergangenen Spielen, kurz vor Schluss noch zum 5:0 (87.).

SVA: Klotzsch - Mainz (Renke/58.), Hammer, Löffler, Görs, Ullrich (J. Gonnermann/46.), Goebel, K. Krug, M. Krug (Immig/73.), Gerbig, S. Gonnermann.

Tore: 0:1 Görs (6.), 0:2/0:3 Gerbig (30./FE/31.), 0:4 K. Krug (76.), 0:5 S. Gonnermann (87.).

(Maurice Morth)

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