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WHO siegt im Topduell

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Florian Strümpf beim Wurf: Der WHO-Rückraumspieler erzielte drei Tore in Hünfeld.
Florian Strümpf beim Wurf: Der WHO-Rückraumspieler erzielte drei Tore in Hünfeld. © Hartmut Wenzel

Der Werra WHO-Express rollt weiter Richtung Aufstiegsrunde. Der Tabellenführer blieb auch im Topduell der Handball-Bezirksoberliga Gruppe 2 beim Hünfelder SV II unbesiegt.

Vor 120 Zuschauern in der Hünfelder Kreissporthalle, darunter viele auch aus Obersuhl und Heringen, gewann die Werra WHO mit 33:28 (20:13) bei dem Tabellenzweiten – ein souveränes Ergebnis.
Denn die Hausherren boten dem Gast aus der Kaligemeinde Paroli. Insbesondere kurz nach der Pause schien es so, als ob die Partie doch noch zu kippen drohte. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, indem wir den roten Faden aus der Hand gegeben haben“, meinte Jan-Uwe Berz. Und der WHO-Spielertrainer ergänzte: „Wir haben in der Intensität nachgelassen und Hünfeld wieder stark gemacht.“ Aber letztendlich habe das kämpferische Moment der WHO den Ausschlag gegeben. „Da waren wir eindeutig besser“, sagt Berz. Sein Team legte zunächst los wie die Feuerwehr. Blitzartige Vorstöße, gekonnte Einzelaktionen – bevor Hünfeld zu seinem ersten Tor kam, hatte die WHO durch Berz, Marco Malsch und Felix Abad Velazquez schon einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeitet. Und die sensationell anmutende Torejagd ging in der ersten Hälfte weiter. In der neunten Minute stand es bereits 8:2 für die WHO, in der 18. Minute 15:5. Für Hünfeld schien sich ein Debakel anzubahnen. Doch im Angesicht eines möglichen Kantersieges schlichen sich urplötzlich Fehler ein. Insbesondere Hünfelds Leon Wald bereitete der WHO-Abwehr große Schwierigkeiten.
Der Rückraumspieler war 15 mal erfolgreich. Zunächst aber verkürzten Niklas Kaub und Jannik Timmert nach der Pause, ehe Wald mit einem Hattrick zuschlug. Plötzlich betrug der Rückstand auf die WHO nur noch drei Tore.
In dieser Phase behielten Außenspieler Felix Abad Velasquez und Spielertrainer Berz die Übersicht, während ihre Teamkollegen sich viele Fehler leisteten. Oder am HSV-Keeper Dörge scheiterten. Doch Hünfeld vermasselte sich selbst ein besseres Resultat. Denn in der 44. Minute erhielt Patrick Felix die Rote Karte nach einem bösen Foul an Marco Malsch.
Beim Tempogegenstoß rammte er den WHO-Linksaußen dermaßen hart um, dass die Schiris nicht lange fackelten. Nur seiner sportlichen Konstitution hat Malsch es zu verdanken, dass ihm nichts passiert ist. Die Rote Karte verursachte nun auf der anderen Seite einen Bruch im Spiel. Sebastian Wolf mit Siebenmetern, Marcel Fischer, Malsch und Jacob Schäfer sorgten für den Endstand. Und die WHO tanzte vor den Fans im Kreis.

Hünfelder SV II: Dörge, Felix, Kircher, Kaub (2), Hyseni (4), F. Schäfer (3), Flöter, Wald (15/3), Sandrock, Witzel (19, Timmert (3)

Werra WHO: Weitz, Abad Velazquez (8), Ja. Schäfer (2), Danz, Nitsche, Malsch (5), Wolf (5/4),, Mosebach, Strümpf (3), M. Fischer (3), Berz (7), Lu. Schneider, F. Schneider

SR: Lein/Stückradt, Z: 120 ,
Siebenmeter: 3/3 - 5/4

Beifall für die Fans: Die Werra WHO ist nach dem achten Sieg in Folge auf dem besten Weg in die Aufstiegsrunde.
Beifall für die Fans: Die Werra WHO ist nach dem achten Sieg in Folge auf dem besten Weg in die Aufstiegsrunde. © Hartmut Wenzel

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