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Handball: WHO nach Derbysieg unbesiegt

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Jonas Barzov und die WHO (in Schwarz) haben sich in Hersfeld bei der TVH-Reserve verdient durchgesetzt. Rechts Hersfelds Kay Becker, hinten Janek Berg.
Jonas Barzov und die WHO (in Schwarz) haben sich in Hersfeld bei der TVH-Reserve verdient durchgesetzt. Rechts Hersfelds Kay Becker, hinten Janek Berg. © Stefan Kost-Siepl

Einen verdienten Sieg feierten die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Werra WHO im Lollsderby bei der Reserve des TV Hersfeld. Aufsteiger Schenklengsfeld war gegen Spitzenreiter TV Alsfeld chancenlos.

Die HSG Werra WHO bleibt weiter in der Handball-Bezirksoberliga der Männer ungeschlagen. Sie gewann das Derby beim TV Hersfeld II mit 32:27 (19:12).

Die Gäste lagen von Beginn an in Führung. Ihre Abwehr war stabil und die Angriffe wurde konzentriert zu Ende gespielt. Die junge TVH-Mannschaft, bei der Routinier Jan Röder sein Comeback feierte, blieb bis zum 6:9 (13. Minute) in Schlagdistanz. Dann unterliefen den Turnern einige Fehler im Spielaufbau, die die HSG konsequent ausnutzte. Bis auf 19:8 (27.) zog die Spielgemeinschaft aus dem Werratal davon. Dann riss der Faden bei den Gästen.

In Überzahl kassierten sie vier Gegentore, wobei sie viele technische Fehler und Fehlwürfe produzierten. So kamen die Gastgeber bis zur Pause auf 12:19 heran. Auch nach der Halbzeit schwankte die Leistung der WHO. Ballgewinne wurde leichtsinnig wieder hergeschenkt, und TVH-Torwart und Spielertrainer Kai Hüter zeichnete sich immer wieder aus. So wurde der Rückstand bis auf 21:25 (47.) verkürzt. Bei der WHO überzeugte Torhüter Fabian Gruner, der mit seinen Paraden den Gegner nicht näher herankommen ließ. So verwalteten die Gäste ihre Führung bis zum Abpfiff.

Kai Hüter (TVH II): „Wir konnten zwar wieder einen der Großen ärgern, aber aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten im Rückraum reicht es nicht für mehr.“

Jan-Uwe Berz (WHO): „25 Minuten haben wir das gezeigt, was wir können. Doch dann sind wir wieder in alte Muster verfallen und haben uns das Leben selber schwer gemacht.“

TV Hersfeld II: Hüter, Strenge - Holzapfel (4), Gerlich (4), Berg (1), Schönewolf (1), Redanz, Röder (1), Becker (3), Schutz, Holzschuh (1/1), Göbel (1), Glöckner (4/1), Käufer (7).

HSG Werra WHO: Gruner, Mosebach - Hasecke, Schäfer, Malsch (8), Günther (4/3), Werner, Berz, Schneider (4), Barzov (2), Zuparic (4), von Manger (7/2).

SG Schenklengsfeld - TV Alsfeld 23:39 (13:21). Bis zum 5:9 nach 14 Minuten hielten die Gastgeber mit. Dann fanden sie im Angriff kein Durchkommen mehr gegen die gute Alsfelder Abwehr. Dieser nutzte jeden Fehler konsequent durch Gegenstöße aus. Auch in der Deckung fand die SG kein Mittel gegen das druckvolle Spiel von Alsfeld. So kamen die Gäste immer wieder zu freien Abschlüssen. Nach 41 Minuten betrug der Rückstand beim 17:27 erstmals zehn Tore. Bis zum Abpfiff baute Alsfeld seinen Vorsprung kontinuierlich aus. pf

Tore für Schenklengsfeld: Manske (8), Baumann (5), Apel (4), Echtermeyer (4/3), Heidler und Petzold (je 1).

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