BSA-Handballer wollen sich von Völkershausen nicht wieder überraschen lassen

Wiedergutmachung geplant

Freie Bahn: In den gegnerischen Kreis fliegt hier Alexander Klingmann von der TSG Bad Sooden-Allendorf. Auch im morgigen Heimspiel will er treffen. Foto: eki

Bad Sooden-Allendorf. Am Tabellenende der Handball-Bezirksoberliga der Herren ist es nach den jüngsten Erfolgen von Schlusslicht TSV Ost-Mosheim II eng geworden. „Uns trennen jetzt nur noch vier Punkte von einem Abstiegsplatz, deshalb wäre ein Sieg gegen den TSV Völkershausen ganz wichtig“, sagt TSG Bad Sooden-Allendorfs Trainer Karsten Schregel vor dem morgigen Duell um 16.30 Uhr gegen den Kreisrivalen in der heimischen Eilse-Sporthalle.

Dabei verbinden die Kurstädter keineswegs gute Erinnerungen mit dem nächsten Gegner. Beim TSV setzte es im Hinspiel eine schmerzhafte 24:31-Schlappe, dazu musste Michael Steinfeld nach einer roten Karte noch in der ersten Halbzeit das Parkett verlassen. Nach dessen Ausschluss war der Spielfluss bei der TSG wie abgeschnitten. Nach einer zwischenzeitlichen 13:10-Führung der Schregel-Sieben lief nicht mehr viel zusammen.

Zu allem Überfluss ist mit Steinfeld der zuletzt erfolgreichste BSA-Akteur (28 Tore in drei Begegnungen) morgen auch noch beruflich verhindert. In die Bresche müssen also der nach einer Prüfungspause wieder zur Verfügung stehende Florian Quentin sowie Tim Ulzheimer und Youngster Alexander Klingmann springen. Mit Sören Lauer ist ein weiterer Nachwuchsmann immer noch angeschlagen, dazu befindet sich der zuletzt wieder eingesetzte Kreisläufer Dennis Lang nach längerer Verletzungspause noch längst nicht in Top-Form.

Körperbetonte Spielweise

Schregel weiß um die Stärke des sehr körperbetont agierenden Rivalen und warnt zudem vor dessen wurfgewaltigen Schützen Nitschke und Schmidt. „Natürlich sinnen wir in der eigenen Halle auf eine Wiedergutmachung, doch die Gangart der Völkershäuser behagt meiner Mannschaft überhaupt nicht“, weiß der BSA-Coach um die Schwere der Aufgabe.

Leistungsmäßig sieht er beide Rivalen allerdings auf Augenhöhe. Mit einem Erfolg vor heimischen Publikum könnten die Hausherren bereits nach Punkten mit dem derzeit zehn Zähler aufweisenden TSV gleichziehen.

Das wäre eine gute Ausgängsposition für die Kurstädter, die in den darauffolgenden beiden Wochenenden spielfrei sind. „In dieser Zeit stehen für uns keine Pokal- und Nachholspiele an. Einige meiner Akteure könnten dann ihre Blessuren auskurieren“, kommt der TSG die Pause laut Schregel sehr recht. (eki)

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