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Wiedersehen mit altem Bekannten: Sontra im Derby gegen Kassel

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Von: Marvin Heinz

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Wollen auch gegen Kassel jubeln: der einstige Vorsitzende des KV BW Sontra, Gerhard Mutter (links), und Sohnemann Michael Mutter.
Wollen auch gegen Kassel jubeln: der einstige Vorsitzende des KV BW Sontra, Gerhard Mutter (links), und Sohnemann Michael Mutter. © Marvin Heinz

Mit siebten Punkten aus sechs Spielen empfängt der Kegelverein Blau-Weiß Sontra in der 2. Bundesliga Nord am kommenden Samstag (13 Uhr) die KSG Kassel.

Sontra – „Wir wollen das Heimspiel unbedingt gewinnen und dabei an unser Leistungsmaximum gehen“, so die klare Zielsetzung des Sportwarts Joachim Gerlach, dessen Mannen einen schwierig zu bespielenden Gegner erwarten.

Die KSG Kassel liegt mit ebenfalls sieben Punkten voll im Soll und ist in den vergangenen Jahren immer wieder auf der im Jahr 2004 fertiggestellten Kegelbahn an der Jahnstraße zu Gast gewesen: „Ich gehe davon aus, dass sich die Spieler schnell auf unser Bahn zurechtfinden und hohe Zahlen spielen werden.“

Sebastian Klöpfel ist Zugpferd der Kasseler

Ein Zugpferd des Teams aus der Documentastadt ist Sebastian Klöpfel. Der 29-Jährige hat auf der Sontraer Kegelbahn den Kegelsport von der Pike auf gelernt.

Im Sommer 2014 ging der Personalfeldwebel nach Großalmerode, ehe er 2016 nach Kassel wechselte und sich bei Windstärke 10 (Windstärke 10 fusionierte 2019 mit KSG Kassel, Anm. d. Red.) zu einer echten Verstärkung im Unterhaus der Kegel-Bundesliga entwickelte.

Auch in dieser Saison ist Klöpfel in guter Form. In sechs Spielen hat er 48 von möglichen 72 Einzelwertungspunkten eingespielt, macht Platz neun in der Gesamtwertung.

Klöpfel: „Sontra ist der Favorit“

„Selbst bezeichne ich meine Saison als durchwachsen“, sagt Klöpfel und fügte hinzu: „Sontra ist Favorit, wenn alles normal läuft, dann gewinnen sie. Aber wir haben in dieser Saison durch den Punktgewinn beim Absteiger Kamp-Lintfort schon einmal überrascht.“

Nur ein Kupferstädter ist in dieser Saison punktetechnisch besser als Klöpfel. Bahnrekordhalter Michael Mutter (Platz 8) heimste 49 Punkte ein, während der Eschweger Marcus Kachel 42 Punkte für sein Team einspielte.

Mit 9,3 Einzelwertungspunkte im Schnitt hat Daniel Hoffmann die beste Quote bei den Bergstädtern. Der einstige Junioren-Weltmeister spielte 28 von 36 möglichen Einzelwertungspunkte ein und brachte im Schnitt 874 Holz auf die Bahn. „In diesen Sphären und darüber müssen wir spielen, um erfolgreich zu sein“, prophezeit Sportwart Gerlach im Gespräch. (Marvin Heinz)

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