Aus nach Elfmeterkrimi

5:6 in Wiesbaden: Frauenfußball-Regionalligist Calden verliert Halbfinale

Wiesbaden. Aus dem fünften Triumph im Hessenpokal wurde es nichts für den Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden.

Das Habfinale beim Hessenligisten MFFC Wiesbaden endete mit 5:6 nach Elfmeterschießen (2:2 nach Verlängerung, 2:2, 1:1).

Damit spielen die Wiesbadenerinnen im Finale gegen den Ligakonkurrenten TSG Neu-Isenburg, das beim Verbandsligisten Eintracht Lollar mit 3:1 gewann, um den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. „Die Niederlage im Elfmeterschießen ist natürlich unglücklich, aber Wiesbaden hat es gut gemacht und ist nicht unverdient weitergekommen. Wir haben es versäumt, nach dem 1:0 nachzulegen“, erkannte Jahn-Trainer Wolfgang Berndt die Leistung des Hessenligavierten an. Das Spiel begann für die Gäste wie es endete – mit einem verschossenen Elfmeter. Arlene Rühmer scheiterte in der elften Minute an der toll reagierenden MFFC-Torhüterin Svenja Rode. Dafür leitete Rühmer die Caldener Führung durch einen Kopfballtreffer von Sharon Braun ein (25.). Die Gastgeberinnen zeigten sich davon aber nicht beeindruckt und schafften kurz vor der Pause durch Jacqueline Ocak das 1:1 (42.). Ausgeglichen verlief auch die zweite Halbzeit. Als Mira Krummenauer mit einer Bogenlampe aus 30 Metern zum 2:1 traf, standen die Nordhessinnen vor dem Aus. In den Schlussminuten warfen sie noch einmal alles nach vorne und Rühmer schaffte es, noch kurz vor dem Abpfiff eine Flanke zum 2:2-Ausgleich reinzustochern. Der klassenhöhere Regionalligist war in der Verlängerung die konditionell bessere Mannschaft, ließ aber in der zweiten Hälfte der Verlängerung zwei Großchancen liegen. Dramatisch ging es im Elfmeterschießen zu. Franziska Tux, Rühmer und Esma Özdemir trafen, während Leonie Klement und Jacqueline Künzel verschossen. Da auch bei Wiesbaden zwei Spielerinnen nicht trafen, ging es mit den Schützinnen Nummer sechs weiter. Johanna Hildebrandt setzte dabei das Leder über das Tor und Michelle Cardoso ließ danach die Gastgeberinnen jubeln. Für Calden geht es am Sonntag (14 Uhr) mit dem letzten Auswärtsspiel in der Regionalliga beim ETSV Würzburg weiter. Calden: Zani – Schneider (56. S.Waldherr), Klement, Tux, Künzl – Schlieper, Schanze – Braun, Rühmer, Nuhn (79. Özdemir) – Hildebrandt.

Rubriklistenbild: © Frank Bruse

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