Mühlenkopfschanze: Anlauf soll ab Samstag belegt werden

Es reicht: Willinger melden „genug Schnee“ für den Weltcup

Das Team um Schanzenchef Andi Rohn (hier im Vorjahr) hat die Schneeproduktion an der Willinger Mühlenkopfschanze abgeschlossen.
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Längst fertig: Das Team um Schanzenchef Andi Rohn (hier im Vorjahr) hat die Schneeproduktion an der Willinger Mühlenkopfschanze abgeschlossen.

Willingen – Immer wieder diese mehr oder weniger bange Frage: Reicht‘s? Es reicht auch diesmal. Schnee ist genug da für den Skisprung-Weltcup in Willingen. Bereits 20 Tage vor dessen Startschuss müssen keine Schneekanonen mehr laufen.

„Wir liegen voll in der Zeit.“ Der Schanzenchef des Ski-Clubs Willingen, Andi Rohn, sieht dem Skisprung-Weltcup (29. bis 31. Januar) und dem Continental Cup (5. bis 7. Februar) auf der Mühlenkopfschanze optimistisch entgegen. „Wir haben am Sonntag die Schneeproduktion eingestellt und liegen mit rund 4000 Kubikmeter voll im Soll.“

Schnee muss in diesem Jahr nicht angekauft werden. Selbst wenn die Temperaturen bis zu den Wettbewerben noch einmal leicht ansteigen sollten, ist mit der weißen Pracht alles im grünen Bereich. Denn auch das Biathlon-Stadion wird unabhängig von der Schanze beschneit, im Falle eines Falles würde es also noch Reserven in und um Willingen geben.

Mühlenkopfschanze: Schneekanonen werden abgebaut

Am Dienstag dieser Woche wollten die Willinger „Free Willis“ schon langsam mit den erforderlichen Aufbauten im Stadion beginnen. Zunächst werden die Schneekanonen abgebaut, dann die Banden und das Ausgangstor, die Mixed-Zone und ähnliches aufgebaut.

Wintermärchenhaft: Schön verschneit zeigt sich das Gelände rund um die Willinger Mühlenkopfschanze. Für den Weltcup beginnt bald die heiße Phase der Präparation

Am Mittwoch und Donnerstag werden die ersten Container angeliefert. Der Schanzenanlauf soll ab 16. Januar innerhalb von zwei Tagen belegt werden, wenn auch das Kühlaggregat angeliefert worden ist. Die Deckplatten sind bereits abgebaut und der Anlauf ist vorsorglich mit einer Plane geschützt.

Ab. 21. Januar steht in Wilingen die Präparierung des Aufsprunghügels an

Vom 21. bis 25. Januar plant der Willinger Schanzenchef die Präparierung des Aufsprunghanges. „Bisher ziehen alle mit“, freut sich Rohn. Denn obwohl in diesem Jahr coronabedingt das komplette Catering mit Bierzelt, VIP-Zelt und Verkaufsständen wegfällt, braucht es für die Veranstaltung immer noch viele Helfer.

Rohn benötigt das 15- bis 20köpfige Tretkommando, die 30 Weitenmesser und etwa 20 Helfer mit dem „Staubsauger“ oben im Anlauf, um die Spur frei und sauber zu halten. Auch Vorspringer werden im Einsatz sein. Wettkampfbüro, Akkreditierung und Medienzentrum müssen besetzt werden. (be)

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