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Willinger Skispringer Leyhe erhält noch eine Chance für den olympischen Team-Einsatz

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Stephan Leyhe darf sich wie der Hoffnun gen auf einen Einsatz ma chen.
Stephan Leyhe darf sich wie der Hoffnun gen auf einen Einsatz ma chen. © DSV

Nur Zuschauer war Stephan Leyhe bei der Qualifikation für das olympische Springen von der Großschanze in Peking. Doch unverhofft kommt oft: Noch sind die Olympischen Spiele für den 30-jährigen Springer des SC Willingen nicht zu Ende.

Peking/Willingen – Er darf sich trotz seiner Zuschauerrolle noch Hoffnungen auf einen Einsatz im Teamspringen am kommenden Montag machen. Denn Bundestrainer Stefan Horngacher teilte mit, dass Leyhe noch eine Chance bekomme, sich im Training zu beweisen.

Horngacher durfte für das Einzelspringen auf der Großschanze am heutigen Samstag (12 Uhr/MEZ) nur vier Athleten nominieren, der Willinger hatte im Training die schwächsten Leistungen des deutschen Quintetts gezeigt.

Von ihnen hat Markus Eisenbichler bei der Qualifikation den stärksten Eindruck hinterlassen. Der ehemalige Weltmeister landete mit einem Flug auf 129,0 Meter auf Rang sechs. Hoffnungsträger Karl Geiger kam an seinem 29. Geburtstag mit 128,0 Meter auf den zwölften Platz. Teamkollege Geiger war dagegen weniger zufrieden. „Es sind sehr zähe Spiele für mich bis jetzt. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer von der Hand geht. Ich muss wieder von vorne anfangen.

Gewinner der Qualifikation wurde der Norweger Marius Lindvik mit 135,0 Meter vor Teamkollege Halvor Egner Granerud und Peter Prevc (Slowenien). Ryoyu Kobayashi aus Japan musste sich mit Rang neun begnügen. Constantin Schmid (Oberaudorf) folgte auf dem 19. Platz vor Pius Paschke (Kiefersfelden) auf Rang 30.

„Wir haben heute noch einen Schritt nach vorne gemacht. Es ist noch nicht optimal, aber es war in Ordnung. Die Jungs kriegen langsam ein Gefühl für die Schanze“, sagte Horngacher. sid

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