2012: Willingen ist fest in norwegischer Hand

Infos: weltcup-willingen.de

2012 ist Willingen fest in norwegischer Hand: Die Skandinavier um Topmann Anders Bardal gewinnen am 11. Februar 2012 im Teamspringen; tags darauf triumphiert der 31-Jährige im Einzel an der Mühlenkopfschanze und übernimmt damit erstmals in seiner langen Karriere die Führung im Gesamtweltcup. Das lag sicherlich nicht nur an den „Stöckl-Schuhen“, die Coach Andreas Stöckl – ein Österreicher, der 2011 die Laufbahn als Coach bei den Skandinaviern startete – bastelte. Dass der Erfolg allein an den Schuhen liegt, davon wollte Stöckl allerdings nichts wissen: „Ein Hilfs- aber kein Heilmittel.“

Sein Weltcup-Debüt auf dem Willinger Mühlenkopf gibt Lokalmatador Stephan Leyhe. Ein Meter fehlt ihm am Ende nur und er hätte es in den Wettbewerb geschafft. „Die Aufregung war doch größer als zugegeben. Und vor so einem Publikum ist es doch etwas anderes zu springen“, sagt Leyhe. Ein dickes Lob kassiert 2012 Schanzenchef Wolfgang Schlüter. Der finnische Technische Delegierte Mika Jukkara hat zum Abschluss des Weltcups den Willinger zum „weltbesten Schanzenchef“ ernannt.

• In einer Serie berichten wir jeden Tag bis zum Beginn des Skispringens am 30. Januar über die Besonderheiten der einzelnen Weltcups seit 1995.

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