Biathlon: Karolin wird 25., Nadine auf Rang 57

„Das waren einfach sinnlose Fehler“

Karolin Horchler

Otepää. Haken dran: Auch mit dem zweiten Rennen bei der Europameisterschaft der Biathleten in Otepää/Estland waren die Horchler-Schwestern nicht zufrieden. Im Sprint über 7,5 Kilometer landete Karolin, die für den WSV Clausthal-Zellerfeld startet, am Samstag auf Rang 25. Für Nadine (SC Willingen) reichte es nur zu Platz 57.

Die 25-jährige Karolin, ließ zwei Scheiben stehen und hatte am Ende eine Zeit von 21:44,8 Minuten. „Zwei Fehler sind einfach zu viel für einen Sprint. Es war zwar wieder windig, aber die Bedingungen waren eigentlich beherrschbar“, so die gebürtige Ottlarerin, die anfügte: „Läuferisch habe ich mich zwar nicht ganz so gut gefühlt, aber es war okay.“ Trotzdem ärgert mich das Schießen einfach. Das waren einfach zwei sinnlose Fehler.“

Vier Scheiben bleiben schwarz

Schwester Nadine kam nach 23:32,9 Minuten ins Ziel, im Stehendanschlag ließ sie gleich vier Scheiben schwarz. „Das war gar nichts. Liegend bin ich fehlerfrei gut durchgekommen und war dann auch sehr optimistisch. Ich dachte, dass es endlich mal wieder ein besseres Rennen werden könnte. Doch dann kam der Stehendanschlag. Die erste Scheibe ist noch gefallen, dann hatte ich irgendwie einen Black-Out. In der Strafrunde habe ich dann nur noch versucht, mich nicht zu verzählen bei den vielen Runden. Und dann habe ich nur noch versucht, irgendwie ins Ziel zu kommen. Auch diesen Wettkampf muss ich schnell wieder abhaken.“

Beste Deutsche war am Samstag Tina Bachmann (Schmiedeberg, 20:43,8 Minuten) auf Rang vier. Die Bundespolizistin musste nur einmal in die Strafrunde und hatte am Ende einen Rückstand von 17,4 Sekunden auf die Siegerin Colin Varcin (20:26,4). Die Französin blieb fehlerfrei.

Heute steht in Estland der Verfolger auf dem Plan. „Bei vier Anschlägen ist viel drin. Ich werde versuchen, so viele Plätze wie möglich gutzumachen, das ist mein Ziel“, sagte Karolin Horchler. „Ich werde mein Bestes geben“, sagte Schwester Nadine.

Häfele startet heute

Beim Weltcup der Skispringerinnen im österreichischen Hinzenbach ist Anna Häfele vom SC Willingen am Samstag noch nicht zum Einsatz gekommen. „Zwei Juniorinnen haben den Vorzug bekommen“, sagte die 25-Jährige und ergänzte: „Sonntag bin ich aber dabei.“ Ihr Ziel für den Wettkampf ist bescheiden: „Ich will eigentlich nur zwei konstante Sprünge zeigen. Mal sehen, was dann drin ist.“ (frg) Foto:  Archiv

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