Biathlon: Karolin Horchler zufrieden mit Weltcup-Debüt im schwedischen Östersund

„Einstand super gelaufen“

War mit ihrem Weltcup-Debüt zufrieden: Biathletin Karolin Horchler. Archivfoto: nh

Östersund. Das Weltcup-Debüt liegt hinter ihr – und mit Platz 24 im Einzel und Rang 45 im Sprint ist Biathletin Karolin Horchler recht zufrieden mit ihren Ergebnissen im schwedischen Östersund: „Mein Einstand ist super gelaufen, vor allem das Schießen ohne Fehler beim ersten Weltcup ist schon richtig cool“, sagt die für den WSV Clausthal-Zellerfeld startende Sportlerin und fügt an: „Läuferisch habe ich mich allerdings sehr schwer getan und längst nicht das gezeigt, was ich eigentlich kann.“

Außerdem kamen beim Wettkampf am Samstag noch Schienbeinprobleme hinzu – in Absprache mit den Trainern ging die gebürtige Ottlarerin deswegen auch am Sonntag bei der Verfolgung nicht an den Start.

„Ich habe mit meinen Trainern gesprochen und entschieden, das Rennen auszulassen. Ich hätte mir keinen Gefallen getan und gerade in Hinblick auf den nächsten Weltcup in Hochfilzen kann ich einen Tag Erholung gut gebrauchen“, so die 25-Jährige. Denn: „Die letzten vier Wochen waren ziemlich anstrengend mit den Qualifikations-Rennen in Sjusjøen, dem IBU-Cup in Beitostølen und dem Weltcup in Östersund.“

Heute steht für die Sportsoldatin erst einmal die Rückreise nach Ruhpolding an, wo Horchler seit Sommer lebt und trainiert, und dann heißt es Wäsche waschen, bevor es schon am Mittwoch weiter nach Hochfilzen geht. Dort steht am Freitag ein Sprint auf dem Plan, Samstag folgt die Staffel und Sonntag der Verfolger. „Bis dahin muss ich gut erholt sein, damit ich wieder fit an den Start gehen kann.“ Somit folgt für Karolin Horchler gleich der zweite Einsatz im Weltcup. Doch wie sah es bei der Premiere überhaupt mit der Aufregung aus? „Ich war eher gespannt, was da auf mich zukommt. Und eine gewisse Portion Aufregung ist ganz normal. Neu war für mich, mit der absoluten Weltspitze an den Start zu gehen – das war ein tolles Gefühl und darauf bin ich sehr stolz.“

Während Karolin Horchler am Freitag wieder auf Weltcup-Punktejagd geht, fährt Schwester Nadine, die für den SC Willingen startet, am Dienstag nach Obertilliach, wo sie am Freitag und Samstag im Alpencup antritt, da der zweite IBU-Cup in Martell wegen Schneemangel abgesagt werden musste. In Obertilliach wird die 28-Jährige dann aber bis zum 20. Dezember bleiben, denn nach dem Alpencup geht’s gleich am 16. mit dem nächsten IBU-Cup weiter.

Von Friederike Göbel

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