Weltcup in Willingen: Arbeiten nähern sich langsam dem Ende

In die finale Phase

So sieht’s aus – das neue Zelt. Foto: ds

Willingen. In zwei Tagen reisen die weltbesten Skispringer zum Dreifach-Weltcup in Willingen an. Derzeit herrscht noch täglich von früh bis spät ein munteres Treiben an der Mühlenkopfschanze.

Überschüssiger Schnee im Auslauf wurde mit der Pistenwalze zusammengeschoben, mit dem Bagger auf Lkw geladen und zur Biathlon-Arena gefahren. Die Nachwuchskijäger des SCW freuen sich über die verbesserten Trainingsbedingungen. Am Anlaufturm wurde die Eisspur weiter verfeinert. Die vielen „Free Willis“ wurden dabei klitschnass, denn die Niederschläge wechselten ständig zwischen Schnee und Regen – harte Bedingungen für alle.

Auch die Bühne für den Auftritt von DJ Antoine wurde fertig gebaut und das transparente Zelt für den Servicebereich mit Springerlounge und Mannschaftcontainern steht nun. Mit schweren Maschinen wurden die einzelnen Teile der ersten Videowand installiert, die zweite folgt Mittwoch. Im Sub-Pressezentrum an der Schanze wurden Tische und Bestuhlung angeliefert. Ein gefragter Mann war einmal mehr Schanzenchef Wolfgang Schlüter, der zurzeit viele Interviews geben muss. „Ich bin wirklich froh, dass es bislang keinerlei Verletzungen gegeben hat und die Schanze phantastisch präpariert ist“, so Schlüter.

Aufruf zum Arbeitseinsatz

Dennoch gibt es immer noch genug zu tun: Deswegen ruft der SC Willingen für den heutigen Mittwoch zu einem Arbeitseinsatz an der Mühlenkopfschanze auf. Beginn: 16 Uhr. Die Tribünen müssen freigeräumt werden – bitte Schippen mitbringen. „Wir müssen die Tribünen frei räumen, um die Sicherheit der vielen Skisprungfans zu gewährleisten“, sagte SCW-Präsident und OK-Chef Jürgen Hensel. „Je mehr Free Willis am Mittwoch anpacken, umso schneller haben wir das Ziel erreicht.“ Die Bewirtung der fleißigen Helfer findet derweil im großen Festzelt statt und wird durch Jörg Virnich organisiert.

Der große Tross der Skisprung-Familie reist am Donnerstag zum Weltcup nach Willingen an. Die deutschen Skispringer wohnen einmal mehr im Kurhotel Hochsauerland 2010. Die Flutlichtprobe findet ebenfalls am Donnerstag statt, danach werden die zwölf Vorspringer die Mühlenkopfschanze mit jeweils drei Sprüngen testen. Wenn alles zusammen passt, kann laut Schanzenchef Schlüter durchaus der Schanzenrekord fallen. Den halten mit 152 Metern der Finne Janne Ahonen aus (2005) und der Slowene Jurij Tepes (2014). Beide sind für den Skisprung-Weltcup in Willingen gemeldet – man darf also gespannt sein. (ds)

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