Biathlon, Deutsche Meisterschaft: Leipold wird Vierte, Rang vier und sechs für Gombert

Fischer mit Finale zufrieden

Zweimal knapp am Podest vorbei: Biathlet Tom Gombert. Foto: Voigt/nh

Notschrei. Die besten Jugendlichen und Junioren haben vergangenes Wochenende im Biathlonstadion am Notschrei (Schwarzwald) ihre deutschen Meister ermittelt – mit dabei war auch ein fünfköpfiges Team des SC Willingen.

Mit Erfolg: Sophie Leipold wurde im Einzelrennen Vierte – zum Sieg fehlten gerade einmal 21,6 Sekunden. Und auch Tom Gombert durfte sich über Rang vier freuen, im Sprint über 7,5 Kilometer. Das freute auch Trainerin Susen Fischer: „Mit dem Abschneiden meines Teams beim Saison-Finale bin ich zufrieden.“

Im Einzelrennen am Freitag landete Philipp Rehbein in der J 17 über 12,5 Kilometer auf Rang 14. Am Schießstand leistete er sich acht Fehler, seine Zeit: 44:33,3 Minuten. Es siegte Robin Wunderle (Todtnau, 38:13,9 Minuten/3 Fehler). In derselben Klasse wurde Sophie Leipold im 24-köpfigen Feld Vierte über zehn Kilometer. Zwei Schießfehler brachten ihr zwei Strafminuten ein – die Uhr stoppte bei 36:56,7 Minuten. Damit fehlten ihr gerade einmal 21,6 Sekunden zum Sieg. Den schnappte sich Anna Luisa Born (Bad Berleburg, 36:35,1/1).

Tom Gombert sicherte sich bei der Jugend II nach 12,5 Kilometern und vier Fehlern Rang sechs. Seine Zeit: 38:48,5 Minuten. Beim letzten Stehendanschlag ließ er gleich drei Scheiben schwarz, damit war ein Podestplatz verspielt. Sein Teamkollege Lennard Willems kassierte fünf Strafminuten und wurde nach 41:14,5 Minuten 15. Der Sieg ging an Justus Strelow (Schmiedeberg, 37:25/3).

Im Sprint am Samstag über 7,5 Kilometer kam Philipp Rehbein in der J 17 nach fünf Fehlern nicht über einen 16. Rang hinaus (24:05,9 Minuten). Der Sieger hieß Julian Hollandt (Oberhof, 20:44,7/1). Sophie Leipold wurde bei den gleichaltrigen Mädels Zehnte. Eine Scheibe ließ sie schwarz, nach 20:35 Minuten überquerte sie die Ziellinie. Damit fehlten ihr 1:29,8 Minuten auf Siegerin Magdalena Liebscher (Altenberg, 19:05,2/2). „Sophie hat zwei gute Rennen gezeigt, vor allem beim Schießen hat sie überzeugt. Läuferisch war sie allerdings nicht ganz so stark, daran müssen wir jetzt arbeiten“, sagte Coach Susen Fischer.

Den vierten Platz bei der Jugend II erkämpfte sich Tom Gombert. Auf Medaillenkurs kam er zum letzten Schießen, ließ dann allerdings drei Scheiben schwarz. Nach 21:09,4 Minuten lief er dann ins Ziel, 1:15 Minuten fehlten ihm auf Sieger Justus Strelow (19:54,4/1). „Tom hat zwei super Resultate gebracht. Er ist wieder auf Kurs und seine Form zeigt, dass er zu den Stärksten seiner Altersklasse gehört“, so Fischer. Für Lennard Willems reichte es nach vier Fehlern und 22:52,2 Minuten nur zu Rang 17. „Lennard hat nicht ins Rennen gefunden, außerdem kann er die Doppelbelastung mit Schule und Sport nicht so gut wegstecken.“

Die HSV-Staffel am Sonntag mit Lennard Willems, Tom Gombert und Philipp Rehbein landete auf Platz sieben, Sophie Leipold startete außer Konkurrenz. Nach nur vier Deutschlandpokal-Stationen standen auch die Gesamt-Sieger fest: Leonie Litzenbauer, die am Notschrei krankheitsbedingt ausfiel, landete in der J 16 auf Rang 17. Philipp Rehbein wurde 17. der Jugend  17 und Sophie Leipold kam bei den gleichaltrigen Mädels auf Rang sieben. Neunter der Jugend II wurde Tom Gombert, Lennard Willems wurde 27.

Auch mit den Ergebnissen von Christopher Niggemann (Winterberg, Jugend I), der in Willingen trainiert und dort auch zur Schule geht, war Fischer zufrieden: „Christopher ist im Einzel Dritter geworden, Zweiter im Sprint und Dritter der Gesamtwertung. Der Weg stimmt.“ Am Wochenende reist Susen Fischer mit ihrer Trainingsgruppe nach Pokljuka zum Alpencup-Finale. „Danach trainieren wir noch bis Ostern weiter, dann geht’s in die wohlverdiente Pause.“ (frg)

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