Biathlon-DP: Sophie Leipold und Leonie Litzenbauer schrammen am Podest vorbei

Fischer: Ein holpriger Start

Sicherte sich im Sprint den vierten Platz: Biathletin Leonie Litzenbauer. Foto: Voigt 

Oberhof. „Ein holpriger Start, aber dann sind wir gut rein gekommen“, so lautete das Fazit von Susen Fischer zum Deutschlandpokal in Oberhof. Die Biathlontrainerin des SC Willingen war mit einem Quintett, das sich in drei Wettbewerben der Konkurrenz stellte, am Start.

Am ersten Wettkampftag stand ein Sprint unter Staffelbedingungen auf dem Plan. „Sehr windige Bedingungen herrschten vor“, so Fischer. In der Jugend 16 über sechs Kilometer landete Leonie Litzenbauer auf Rang 17. Gleich drei Scheiben ließ die 15-Jährige stehen – ihre Zeit: 29:09,1 Minuten. Siegerin Linda Artinger (Bodenmais) war fehlerfrei unterwegs (24:20,6). Auch Sophie Leipold musste sich mit Rang 17 zufrieden geben, gleich vier Scheiben blieben bei ihr schwarz (28:40,6). Magdalena Liebscher (Altenberg, 0 Fehler) sicherte sich nach 23:15,2 Minuten den Sieg.

Bei der Jugend 17 über 7,5 Kilometer kam Philipp Rehbein auf Platz elf (27:45,6/1 Fehler). Es gewann Janik Bartram (Buntenbock/0) nach 23:30,7 Minuten. Lennard Willems blieb bei der Jugend II über zehn Kilometer fehlerfrei und landete nach 29:34,5 Minuten auf Rang elf. Teamkollege Tom Gombert musste zwei Strafrunden laufen und wurde nach 30:38,4 Minuten 16. Dominic Schmuck (Schleching/0) siegte nach 26:29,1 Minuten.

Im Sprint am Samstag wurde Leonie Litzenbauer nach einem Fehler und 25:45,5 Minuten Vierte. 1:09,3 Minuten betrug ihr Abstand auf Siegerin Hannah Klein (Schömberg). Auch Sophie Leipold schnappte sich nach 25:07,6 Minuten und einer fehlerfreien Schießeinlage Rang vier. Der Sieg ging erneut an Magdalena Liebscher (Altenberg, 23:20,1/2). „Die beiden haben sich nicht von den Ergebnissen am Vortag abschrecken lassen und eine tolle Leistung gezeigt“, sagte Fischer. Philipp Rehbein kam nach 26:14,7 Minuten und einem Fehler auf Platz zwölf, 2:15,5 Minuten lag er hinter Sieger Max Barchewitz (Frankenhain).

Tom Gombert ließ gleich drei Scheiben stehen und beendete den Wettkampf nach 30:43,7 Minuten als 17. Lennhard Willems musste fünf Strafrunden laufen und wurde nach 30:56,2 Minuten 20.

In der abschließenden Verfolgung am Sonntag rutschte Leonie Litzenbauer nach acht Kilometern, fünf Fehlern und 35:41 Minuten auf Rang neun zurück. Der Sieg ging an Linda Artinger (33:07,1), die sogar sieben Scheiben stehen ließ. Auch Sophie Leipold fiel auf Rang neun zurück. Die 16-Jährige musste gleich neun Strafrunden drehen und überquerte die Ziellinie nach 37:33,2 Minuten. Den Sieg sicherte sich wie auch schon die Tage zuvor Magdalena Liebscher nach 30:29,5 Minuten (4 Fehler). Philipp Rehbein wurde nach zehn Kilometern und neun Fehlern 14. (42:49,7). „Philipp ist auf dem aufsteigenden Ast, die Rückstände werden immer knapper“, sagte Susen Fischer.

Über 12,5 Kilometer verbesserte sich Lennard Willems auf Rang elf (48:36,5/3) und Tom Gombert landete nach 52:03,6 Minuten und sieben Fehlern auf Platz 18. Erik Weick (Frankenhain/7 Fehler) siegte nach 40:33,6 Minuten. „Bei den beiden macht sich die Doppelbelastung mit dem Abitur bemerkbar, sie haben sehr zu kämpfen.“

Der nächste Deutschlandpokal für die Biathleten steht vom 20. bis 22. Februar in Altenberg an, vom 6. bis 8. März wird die Deutsche Jugend-Meisterschaft am Notschrei (Schwarzwald) nachgeholt. (frg)

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