„Hätte mir mehr zutrauen können“ - Skispringer Leyhe landet auf Rang 19 und 39

Wurde am Sonntag 19. in Lillehammer: Stephan Leyhe vom SC Willingen. Foto: Archiv

Lillehammer. Mit Platz elf war er in den zweiten Durchgang gestartet, am Ende rutschte er auf Rang 19 zurück - trotzdem war Skispringer Stephan Leyhe vom SC Willingen mit dem Weltcup-Wochenende im norwegischen Lillehammer zufrieden. Und das konnte er auch sein: Mit 98 Metern schloss der gebürtige Schwalefelder die Qualifikation am Sonntag sogar als Zweiter ab.

„An sich sind mir im Wettkampf genauso gute Sprünge wie in der Quali gelungen. Beim zweiten Durchgang bin ich nur etwas zu zögerlich an die Sache heran gegangen, da hätte ich mir ruhig mehr zutrauen können“, sagte der 23-Jährige. 94 Meter im ersten und 97,5 Meter im zweiten Durchgang brachten ihm 252,4 Punkte ein. Damit fehlten 25,8 Zähler auf Sieger Kenneth Gagnes. Der Norweger setzte sich mit 98 und 99 Metern an die Spitze des Feldes.

Auch der zweite Wettbewerb in Norwegen wurde auf der weniger windanfälligen Normalschanze ausgetragen, das Risiko auf der Großschanze wäre wegen der widrigen Bedingungen der vergangenen Tage zu groß gewesen. Denn bereits am Samstag war viel Geduld erforderlich, weil der Wind verrückt spielte. Der Wettkampf wurde nach nur einem Durchgang entschieden, nachdem Training und Qualifikation abgesagt wurden. Nach 90 Metern landete Stephan Leyhe auf Rang 39, sein Teamkollege Severin Freund siegte nach einem Sprung auf 94,5 Meter. „Ich habe technisch gute Sprünge gemacht, auch wenn ich nicht im Finale gelandet bin, aber das passiert halt“, sagte Leyhe. Nach drei Einzelspringen liegt er nun auf Rang 26 der Gesamtwertung - und schon nächstes Wochenende hat er die Chance, weitere Punkte zu sammeln. Denn dann steht der nächste Weltcup im russischen Nischni Tagil an. Und an die Schanze hat Leyhe gute Erinnerungen: „Letzten Winter bin ich da recht gut zurecht gekommen.“ Das untermauern Platz zwei und sechs im Continentalcup.

Von Friederike Göbel

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