Skispringen: Nach Sieg noch Rang drei und vier

Leyhe überzeugt beim Conti-Cup

Er kann sehr zufrieden sein mit dem Conticup-Auftakt im norwegischen Rena: Skispringer Stephan Leyhe stand gleich zweimal auf dem Podest – einmal sogar ganz oben. Foto: nh

Rena. Auftakt nach Maß: Nachdem sich Skispringer Stephan Leyhe am Freitag im norwegischen Rena schon seinen ersten Sieg im Continentalcup sicherte, landete er auch am Sonntag auf dem Podium. Mit Weiten von 136 und 130,5 Metern – für die der für den SC Willingen springende Athlet 264,4 Punkte bekam – hatte er Rang drei sicher.

„Ich konnte zwei konstante Sprünge zeigen, aber ich habe noch kleine Reserven im letzten Flugdrittel“, freute sich der 22-Jährige über ein erfolgreiches Wochenende. Denn: Am Sonntag wurden gleich zwei Wettkämpfe ausgetragen, da am Samstag der Wettbewerb wegen starkem und wechselhaftem Wind abgesagt wurde. Und im ersten Einzelspringen am Morgen schrammte der gebürtige Schwalefelder nur knapp mit 127,5 und 135,5 Metern (283,4 Punkte) am Podest vorbei und wurde Vierter. „Ich war beim ersten Sprung etwas zu spät beim Absprung, bin mit dem Ergebnis aber trotzdem zufrieden.“ Dazu hat Leyhe auch allen Grund, schließlich liegt der Sportsoldat mit 210 Zählern auf Rang zwei der Conticup-Gesamtwertung. Die Liste führt der Norweger Johann Andre Forfang mit 260 Punkten an, der sich in Rena zwei zweite Plätze und einen Sieg sicherte.

Leyhes Fazit: „Ich bin total zufrieden mit dem Wochenende und freue mich sehr, dass ich endlich mal zeigen konnte, was ich wirklich drauf habe.“

Mit den guten Ergebnissen in Rena hat sich Stephan Leyhe jedenfalls für die nationale Gruppe bei der Vierschanzentournee zur Jahreswende in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen empfohlen. Dort sollte auf der Olympiaschanze auch am kommenden Wochenende der nächste Continentalcup ausgetragen werden, der aber wegen Schneemangel bereits abgesagt wurde – einen Ersatz gibt es bisher nicht.

„Lernen und besser machen“

Leyhes Vereinskamerad Paul Winter gab in Rena sein Conti-Cup-Debüt. Der 17-Jährige schaffte es allerdings dreimal nicht in Durchgang zwei. Am Freitag landete Winter, der mittlerweile in Oberstdorf lebt und trainiert, auf Platz 49 und am Sonntag wurde er 62. und 41. Allerdings ist Winter auch der Zweitjüngste des gesamten Teilnehmerfeldes gewesen und muss sicher daher keine Sorgen machen. Sein Fazit: „Daraus lernen, weiter trainieren und beim nächsten Mal besser machen.“

Für das Duo steht heute der Rückflug nach Deutschland an, wie es danach weiter geht, steht bisher noch nicht fest. Am 27. und 28. Dezember folgt jedenfalls der nächste Continentalcup in Engelberg – doch parallel dazu startet die Tournee in Oberstdorf, bei der zumindest Stephan Leyhe mit von der Partie sein dürfte.

Von Friederike Göbel

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